25. 05. 2012
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Das Geld, die Macht und der Sex
(js) Mit Pavel Pepperstein stellt die artothek zur Zeit einen der wichtigsten zeitgenössischen Künstler aus Russland vor. Spielerisch verbindet der 44-jährige Moskauer in seinen konzeptionell angelegten Zyklen – Zeichnungen und Acrylbilder – Traditionen der sowjetischen Kunst mit modernen westlichen Anschauungen und Gesellschaftskritik etwa an der Macht des Geldes oder der Werbung. Dabei greift er politische Symbole auf, die mit genau definierten Inhalten verknüpft sind. Er setzt sie in einen unerwarteten Zusammenhang mit Symbolen etwa aus der Werbung und provoziert so mit Witz neue Erkenntnisse. In seinem Zyklus der Reihe "The Girl and the Sign" zierlich gezeichnete Frauenakte mit den Symbolen internationaler Währungen wie Euro oder Dollar.
Die Zeichnung ist für den Künstler, Kunsttheoretiker und Schriftsteller das wichtigste Medium. Die Formate sind groß, die Motive schweben darin. Mit ihrem zarten, lockeren Strich, der sich in zentralen Stellen detailreich verdichtet, scheinen im weißen Grund zu verschwinden.
"Pavel Pepperstein" – bis 23.12., artothek – Raum für junge Kunst, Am Hof 50, 50667 Köln-Altstadt, Di-Fr 13-19 Uhr, Sa 13-16 Uhr

























