25. 05. 2012
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Erinnerung an Irene Ludwig
(ehu) Sie waren nicht nur großzügige Kunstmäzene, Peter und Irene Ludwig lebten auch mit der Kunst. Wie sie mit Geschmack und Verstand ihre Aachener Villa gestalteten, zeigen eindrucksvolle Fotos von Candida Höfer, die in diesem August entstanden. Sie sind jetzt im Museum Ludwig zu sehen – zusammen mit den Kunstwerken, die die vor einem Jahr gestorbene Kunstsammlerin dem Museum als Dauerleihgabe vermacht hat.
In ihrem Testament hatte sie den Kölner Museen schon über 500 Kunstwerke geschenkt, dem Museum Ludwig alleine 473 Werke russischer und sowjetischer Avantgarde-Künstler. Jetzt kamen noch einmal neun ganz genau ausgesuchten Bilder als Dauerleihgabe hinzu, auch das Museum für Ostasiatische Kunst und das Museum für Angewandte Kunst wurden bedacht. „Das ist eine ganz persönliche Art der Erinnerung“, freute sich Museumsdirektor Kasper König. Mit einer kleinen Feier, sozusagen eine weltliche „Jahresmesse“ wurde die Sonderausstellung eröffnet, sie ist bis zum 24. Juni 2012 zu sehen.
Die Gemälde und Zeichnungen sind Lyonel Feininger, Pablo Picasso, Henri Matisse, Jackson Pollock, Fernand Leger, Alexej Jawlensky und Jasper Johns. Die von August Macke und Karl Hofer waren schon im Besitz von Irene Ludwigs Eltern. Dass sie jetzt im Museum Ludwig hängen dürfe, ist für König ein „ganz besonderer Vertrauensbeweis“.

























