25. 05. 2012
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Köln schwarz-weiß und farbig
(ehu) Fotografen lieben Köln – und mindestens ebenso gerne machen sie aus ihren Fotos ein Buch. August Sander tat es, Eusebius Wirdeier, Boris Becker, Chargesheimer, ja sogar Gerhard Richter, undundund. Über 600 Fotobücher über Köln konnten die beiden Sammler Roman Heuberger (Antiquar) und Dr. Werner Schäfke (ehemaliger Direktor des Stadtmuseums) zusammentragen, ohne Garantie auf Vollständigkeit. Eine Auswahl zeigen sie jetzt im Kölnischen Stadtmuseum.
Johann Franz Michiels war nicht nur der erste, der mit der Kamera durch Köln streifte und aus seinen Fotos das "Album von Köln" machte. 1854 war es wohl das erste deutsche Fotobuch überhaupt. Erstaunlich, dass er sich nicht nur, aber besonders für die Fenster des Doms interessierte. Und das, obwohl die Farbfotografie noch nicht erfunden war. Das erste durchgehend mit Farbfotos illustrierte Buch erschien erst 1963.
Die Fotografen sehen viele Motive, der Dom ist nur eines
Und es ist keineswegs nur der Dom, der die Fotografen fasziniert – diese Ausstellung zeigt das breite Spektrum. Hermann Rückwardt hielt um 1890 "Cölner Neubauten" für die Nachwelt fest, Henry Maitek streifte (1988) durch Kölner Hinterhöfe, Patrick Essex & Tobias Bungter suchten das Köln jenseits von Alaaf, Winfried Fischer & Fritz Kissels waren 1996 dem "Kölner an sich" auf der Spur. Natürlich fehlt diese oder jene Berühmtheit, doch eine Auswahl musste – höchst bedauerlich – aus Platzgründen getroffen werden. Und ein paar Namenlose wollen ja auch erwähnt sein. Und mit dem Jahr 2009 ist Schluss, dabei hofften die Verlage auch im Vorjahr schon wieder mit zahlreichen Neuerscheinungen auf kaufwillige Kundschaft.
"Köln und seine Fotobücher" – bis 8.5., Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstr. 1-3, Öffnungszeiten: Di 10-20 Uhr, Mi-So 10-17 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat 10-22 Uhr, Eintritt: 6,50/3,50 Euro (inkl. ständige Sammlung)

























