25. 05. 2012
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Museum Ludwig zeigt Geschichten aus der "Zwischenstadt"
Das Museum Ludwig zeigt seit dem heutigen Samstag in seinen Räumlichkeiten eine neue Ausstellung. "Nachrichten aus der Zwischenstadt" präsentiert Fotografien, Videos und Skulpturen aus der Sammlung des Kölner Museums für zeitgenössische Kunst. Am gestrigen Freitag stellten die Verantwortlichen Details der Ausstellung vor. Die wird noch bis Mitte Oktober dieses Jahres zu sehen sein. Der Städteplaner und Architekt Thomas Sieverts prägte Mitte der 1990er Jahre den Begriff "Zwischenstadt" für die immer stärker werdende Zersiedelung der Landschaften. Dabei war es die Fotografie, die die Aufmerksamkeit bereits in den 1960er und 70er Jahren auf das gelenkt hatte, was bis dahin als bildunwürdig galt: Künstler wie Ed Ruscha und Dan Graham oder Fotografen wie Robert Adams, Henry Wessel und Lewis Baltz fotografierten nicht heroische Metropolen oder erhabene Naturlandschaften, sondern Tankstellen, Parkplätze, Vorstadtsiedlungen, Motels und Gewerbeparks. Sie zeigten suburbane und landschaftliche Situationen, die unbestimmt waren und machten die Anonymität von Gebrauchsarchitektur und Fertighäusern sichtbar.
Die Ausstellung vereint Arbeiten von Bernd und Hilla Becher, Joachim Brohm, Chargesheimer, Mark Dion, William Eggleston, Jeanne Faust, Andreas Gursky, Douglas Huebler, Joan Jonas, Manfred Pernice, Peter Piller, Robert Smithson, Thomas Struth und Thomas Ruff. Kuratorin ist Dr. Barbara Engelbach. Die ausstellung endet am 13. Oktober dieses Jahres. Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr, an KölnTagen auch bis 22 Uhr. Weitere Informationen zu Eintrittspreise und weiteren Ausstellungen finden sie auch im Internet unter: www.museenkoeln.de.

























