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25. 05. 2012
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Römisch-Germanisches Museum verlängert Ausstellung


05.11.2010 09:57 von:

Schlagwörter: Köln,Römisch-Germanisches Museum,RGM,Fundsachen,2010,Verlängerung

Die fünfte Archäologische Landesausstellung im Römisch-Germanischen Museum ist nach Ansicht der Verantwortlichen ein voller Erfolg. Am 19. März dieses Jahres eröffnet, haben bereits jetzt mehr als 130.000 Besucherinnen und Besucher die archäologischen Neufunde der jüngsten Vergangenheit aus Nordrhein-Westfalen begutachtet. Weil die Ausstellung beim Publikum so gut ankam, geht sie nun in die Verlängerung. Wie die Stadt Köln in dieser Woche bekannt gab, sind die Fundstücke in dem Ausstellungsbetrieb am Roncalliplatz noch bis zum 2. Januar 2011 zu sehen.

Für die restliche Ausstellungszeit werden auch regelmäßigen Führungen fortgeführt. An jedem Donnerstag findet ab 18:30 Uhr eine solche Führung statt, zumeist sind es die Archäologen selbst, die über die Funde und ihre geschichtliche Bedeutung und Einordnung berichten. Am Donnerstag ist das Museum daher auch grundsätzlich bis 20 Uhr geöffnet, am KölnTag (erster Donnerstag im Monat) sogar bis 22 Uhr. Gezeigt werden dabei sowohl die gefundenen Überreste von früheren menschlichen Zivilisationen, aber auch die steinernen Relikte vergangener Erdepochen bis zum fast vollständig erhaltenen Skelett des Schwimmsauriers von Sommersell. Auch Fundstücke vom "Friedhof der Südelefanten" (Alter: etwa zwei Millionen Jahre) sowie ein rund 13.000 Jahre alter Retuscher mit einer eingeritzten Tierdarstellung werden zu sehen sein. Auch die Kölner Stadtgeschichte wird in der Aussstellung thematisiert. So sind durch den Bau der Nord-Süd-Stadtbahn unter anderem auch neue Fundstücke aus der Zeit der Römer zutage gefördert worden. Sie zeugen vom damaligen Reichtum der jungen Römersiedlung am Rhein. Zu sehen sind hauchdünne Glasgefäße, ein goldverziertes Gagatarmband, ein geschnitzter Kamm aus Elfenbein sowie die grimmige Theatermaske, die einst ein Grabmal bekrönte. Auch die letzte Ruhestätte eines fränkischen Kriegers aus der Eifel, der mit seiner vollständigen Waffenausrüstung begraben wurde, ist Teil der Ausstellung. Beispiele aus der jüngeren Geschichte, wie zum Beispiel die Bordkanone eines US-Jagdbombers aus dem Zweiten Weltkrieg. Für nähere Erläuterungen steht der Medienraum des Museums im Obergeschoss bereit. Hier besteht sogar die Möglichkeit, durch ein virtuelles Abbild des römischen Kölns zu wandern.

Zur Ausstellung ist das Begleitbuch "Fundgeschichten. Archäologie in Nordrhein-Westfalen" erschienen, herausgegeben von Thomas Otten, Hansgerd Hellenkemper, Jürgen Kunow und Michael Rind (Mainz 2010) mit 566 Seiten und 742 Farbabbildungen. An der Museumskasse kostet es 24,90 Euro. Außerdem gibt es ein Begleitheft für Schüler und Lehrer. Das Römisch-Germanische Museum, Roncalliplatz 4, hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, am Donnerstag bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt zwei Euro.







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