25. 05. 2012
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Römisch-Germanisches Museum zeigt Ägyptische Gärten
Das Römisch-Germanische Museum zeigt in der Zeit vom 28. Mai bis 6. November in einer neuen Ausstellung neueste Erkenntnisse zur Gartengestaltung im römischen Köln. Die Kuratoren gehen dabei der Frage nach den Einflüssen früher Kölner Gartenbaukultur nach. Ihre These: Schon in der Frühzeit der Stadtgeschichte waren nicht wenige Gartenanlagen der reichen Kölner denen ägyptischer Königsgarten nicht unähnlich. Sie hatten jedoch auch durchaus praktische Zwecke wie die Versorgung der Haushalte mit Obst und Gemüse oder für den Weinbau. Das Römisch-Germanische Museum in Köln spürt in der Ausstellung "Ägyptische Gärten" unterschiedliche Gartenentwürfe an Hand neuer Ausgrabungen auf.
Mit großen Modellen wollen die Kuratoren die architektonische und urbane Integration verschiedener Gärten an Palast und Wohnhaus nachzeichnen. Auch kostbare Funde, die die Flora Ägyptens im zweiten Jahrtausend v. Chr. bezeugen, sind zu sehen, etwa Reliefs mit Wein- und Lotosranken, Kapitelle mit Pflanzendekor oder als Früchte gestaltete Stein- und Tongefäße. Neben einer Presseerklärung der Stadt Köln hatte die Landesagentur NRW-Tourismus bereits in der zurückliegenden Woche mit einer entsprechenden Meldung auf das bevorstehende Event hingewiesen. Die Stadt Köln bietet dazu eine Info-Hotline zu Übernachtungsmöglichkeiten und Stadtführungen in der Millionenstadt am Rhein unter der Rufnummer: 0221 / 221 - 30400. Weitere Informationen dazu finden sie auf der Seite der Kölner Museen unter: www.museenkoeln.de.

























