25. 05. 2012
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Süße Verführung in der Galerie
(is) Wer schmilzt nicht beim Anblick einer gefüllten Pralinenschachtel, eines großen Schokoladen-Eisbechers oder einer in Schokolade getauchten Erdbeere dahin? Allein hinein beißen durften sie nicht, die Gäste in der Galerie Schriever. Dort präsentierte der amerikanische Objektkünstler Peter Anton am Mittwochabend seine "Candy Art". Sich auszeichnend durch ihre überdimensionierte Größe und ihren radikalen Realismus beeindruckten die aufwändig dekorierten Pralinen, das Milcheis am Stil oder die Eisbecher, aus denen Schokolade tropft, das Publikum. Inspiriert durch seine Mutter, eine Köchin, wie es Jeane Freifrau von Oppenheim, eine leidenschaftliche Sammlerin, bei der Ausstellungseröffnung verriet, entstanden die monumentalen Ikonen der Lebensmittelkultur. Von ihr verführen ließen sich bereits namhafte Museen und Sammler wie Sir Norman Forster, Keith Richards, Bill Clinton und andere. Der 1963 geborene Künstler stellt zwar überwiegend in den USA aus, hatte aber in den vergangenen Jahren auch einige Auftritte in München, Frankfurt und bei der Art Cologne in Köln.
Mit der Eröffnung der "Candy-Art"-Ausstellung, die noch bis April in der Albertusstraße 18 zu sehen ist, feierten die beiden Galeristen Martina Kaiser und Ralph Schriever zugleich den Bezug ihrer neuen Räume, in den vormals die Galeristen Rudolf Zwirner und Carsten Greve residierten. Zuvor in der Pfeilstraße angesiedelt, haben sich Schriever und Kaiser auf ein internationales und zeitgenössisches Programm von der Malerei über die Fotografie bis hin zu Skulpturen und Objekten spezialisiert. Der von ihnen am Eröffnungsabend geweckten Lust auf Süßes wurden sie gerecht mit kleinen Pralinchen und Törtchen, die sie neben Champagner an die Ausstellungsgäste verteilen ließen. Das exklusive Publikum dankte das mit Kauffreude. Bereits am ersten Ausstellungsabend fanden eine Pralinenschachtel in Herzform und verschiedene Milcheis am Stil einen neuen Besitzer.
Weitere Informationen zur neuen Galerie Schriever finden Sie auch im Internet unter: www.galerie-schriever.de.

























