25. 05. 2012
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Gesundheitsamt zeigt Ausstellung von Malerei und Holzskulpturen
Die beiden Künstler Antonia Simon und Dr. Klaus Rainer Uhlig
präsentieren bis zum 11. April 2008 ihre Holzskulpturen bzw. Gemälde.
Der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Jan Leidel, wird die Ausstellung
im Beisein der Künstler im Treppenhaus des 1. Obergeschosses des
Gesundheitsamtes am Neumarkt eröffnen. In der Kombination der
unterschiedlichen Genres sei die Ausstellung bislang ein Unikum,
betonten die Initiatoren. Die Ausstellungsstücke sollen das
Ganzheitsprinzip des medizinischen
Gemeinwesens verdeutlichen, das möglichst den kompletten Menschen im
Blick hat. Die Exponate zeigen Ereignisse, Gegebenheiten und
Tätigkeiten, die jede Person im Ganzen beeinflussen. So sind die
Skulpturen und Bilder von Antonia Simon und Klaus Rainer Uhlig mit
„Zuflucht-Abschied-Trost“, „Hoffnung“; „Weiße Götter“, „Romeo und
Julia“, „Arbeitslosenberg“, „Virenhochzeit“ oder „Austreibung des
Bösen“ betitelt.
Antonia Simon begann nach Beendigung des Schuldienstes 1992 ein
dreijähriges Studium der Bildhauerei an der Alanus-Hochschule in
Alfter. Seit 1997 ist sie freischaffende Künstlerin und widmet sich
schon seit Jahren der Skulptur. Als Material dient ihr vor allem
„Abfallholz“ mit Rissen, exzentrischem Wuchs, krummem Schaft oder
gebogenen Ästen. Mit Kettensäge, Holzbeitel, Klöpfel, Raspel und Feile
bearbeitet sie den Naturstoff und schafft anthropomorphe Figuren. Klaus Rainer Uhlig ließ sich nach dem Abitur zuerst zum Maurer
ausbilden, bevor er in den 50er Jahren an der Bauhaus-Universität
Weimar und in den 60er Jahren an der TU Berlin und an der Harvard
Universität/USA Architektur und Kunst studierte. Später ergänzte er
seine Ausbildung an der Europäischen Akademie für Bildende Künste Trier
und war zeitweise Dozent an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg.
1969 promovierte er an der TU Karlsruhe. Uhlig lebt und arbeitet seit
1969 in Köln.

























