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25. 05. 2012
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Köln-Stipendien: Erstmals auch Künstler aus ganz NRW zugelassen


19.02.2010 01:45 von:

Schlagwörter: Köln,Stipendium,Kunst,Künstler,Stipendiat,Förderung,NRW,Kunstwerk

Der Kreis möglicher Stipendiaten ist auf ganz Nordrhein-Westfalen ausgeweitet. Mit dieser Entscheidung hat die Stadt Köln ihre alljährliche Bewerbungsphase für ein einjähriges Förderstipendium in verschiedenen Kunstgenres gestartet. Ambitionierte Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Bildende Kunst (Friedrich-Vordemberge-Stipendium), Medienkunst (Chargesheimer-Stipendium), Literatur (Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium) und Musik (Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium für Komponisten im Bereich der E-Musik) haben nun die Chance, für ein Jahr ihrer Kunst nachzugehen und ihre dabei produzierten Werke einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Hinzu kommt das aus privaten Mitteln bereitgestellte Horst und Gretl Will-Stipendium für Jazz/Improvisierte Musik. Das Alter der Stipendiaten darf nicht über 35 Jahren liegen (Jahrgänge 1975 und jünger). Für das letztgenannte Stipendium gilt ein Höchstalter von 30 Jahren, erklärten die Verantwortlichen weiter. Das Kulturamt der Stadt Köln erwartet für die Dauer des Förderstipendiums, dass die geförderten Künstlerinnen und Künstler ihren Lebensmittelpunkt aber in Köln haben.

Die Förderung beläuft sich auf jeweils 10.000 Euro. An den Zielen des Stipendiums hat sich nach Angaben der Stadt ebenfalls nichts geändert. Die diesjährigen Stipendien sollen die finanziellen Rahmenbedingungen der Künstlerinnen und Künstler für eine bestimmte Zeit verbessern, so dass ihre kreative Tätigkeit im Mittelpunkt stehen kann. Diese indirekte Form der Förderung unterstützt die künstlerische Weiterentwicklung der Stipendiaten. Viele von Ihnen haben sich mittlerweile in ihren Sparten durchgesetzt, sind bekannt und erfolgreich geworden. Zu den positiven Beispielen gehören unter anderem Maria de Alvear, Carola Bauckholt, Marcel Beyer, Liane Dirks, Johannes Fritsch, Jens Hagen, Norbert Hummelt, Jürgen Klauke, Thomas Kling, Theo Lambertin, Marcel Odenbach oder Manos Tsangaris.

Auch das Auswahlverfahren bleibt das gleiche. Eine überregional besetzte Fachjury wählt die Kandidatinnen und Kandidaten aus, die mit ihren bisherigen Leistungen überzeugen und auf ihrem Weg für eine gewisse Zeit wirtschaftlich entlastet werden sollen. Sie kann das Stipendium auch für ein geplantes besonders interessantes, förderungswürdiges und schwer finanzierbares Projekt vergeben, das einen weiteren Schritt in der künstlerischen Arbeit ausmacht. Welchen Stellenwert die Stadt Köln den Förderstipendien beimisst, zeigt die Tatsache, dass sie trotz Verschlechterung der Haushaltslage an Bestand und Höhe dieser Nachwuchsförderung festhält, wie die Kölner Kulturverwaltung angesichts der brisanten Haushaltslage der Stadt Köln betonte.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30. April 2010, es gilt das Datum des Poststempels. Die notwendigen Unterlagen sind beim Kulturamt der Stadt Köln, Raum 320, Richartzstraße 2-4, 50667 Köln, telefonisch unter 0221/221-23481, per Fax unter 0221/221-24953 oder per E-Mail unter

gerd.winkler@stadt-koeln.de erhältlich. Die Formulare stehen außerdem auch als pdf-Download im Internet unter: www.stadt-koeln.de.







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