25. 05. 2012
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Tanzbeirat empfiehlt Förderung von fünf freien Gruppen
(ehu) Geht‘s nach dem Kölner Tanzbeirat, können „Kompanie Mouvoir“ (Stefanie Thiersch), „Kompanie Silke Z/resistdance“ (Silke Z), „687 performance“ (André Jolles), „DIN A13 Tanzkompanie“ (Gerda König) und „Tanzfuchs Produktion“ (Barbara Fuchs) etwas weniger besorgt in die Zukunft blicken. Die beiden ersten sollen für drei Jahre in die Konzeptförderung, die drei anderen in die Projektförderung aufgenommen werden, so seine Empfehlung.
Spitzenensembles der freien Kölner Tanzszene konnten sich für einen Zeitraum von drei Jahren um eine Konzeptionsförderung von 30.000 Euro pro Jahr oder um eine dreijährige Projektförderung von 15.000 Euro pro Jahr bewerben. Insgesamt lagen sechs Anträge auf Konzeptions- und 13 Anträge auf Projektförderung vor. Der Tanzbeirat hat außerdem über insgesamt 24 Anträge auf Einzelprojekt- und Gastspielförderung beraten und davon sechs Projekte zur Förderung empfohlen. Für 2011 stehen insgesamt 240.000 Euro zur Förderung des zeitgenössischen Tanzes bereit.
Der Tanzbeirat berät die städtische Kulturverwaltung bei der Vergabe von Fördermitteln. Er prüft die Anträge ausschließlich nach künstlerischen und qualitativen Gesichtspunkten. Seine Mitglieder sind Kulturdezernent Prof. Georg Quander und die vom Ausschuss für Kunst und Kultur nach Empfehlung der Tanzszene ernannten Experten Rita Kramp, Peter Schmehl und Thomas Thorausch. Die Kulturverwaltung erkennt die Empfehlungen des Beirats grundsätzlich als verbindlich an, behält sich jedoch eine endgültige Entscheidung vor. Die Kulturverwaltung wird dem Rat der Stadt Köln für seine Sitzung am 20. Dezember 2011 empfehlen, die Vorschläge anzunehmen.

























