25. 05. 2012
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Tanzhaus Köln: Interimsnutzung planmäßig beendet
Das Kölner Tanzhaus ist Gegenstand der anstehenden Haushaltsplanberatungen. Am morgigen Samstag endet die Interimsphase für das Tanzhaus in zwei ehemaligen Industriehallen im Kölner Schanzenviertel im Stadtteil Mülheim. Seit Öffnung des Provisoriums haben insgesamt 31 Veranstaltungen in Mülheim stattgefunden. Dabei wurden rund 3000 Besucherinnen und Besucher registriert. Das städtische Kulturamt hatte der Gruppe "raum13" im Januar die Interimsnutzung von zwei Hallen in der Schanzenstraße in Köln-Mülheim als Produktions- und Aufführungsort für die Belange des Tanzes und der Performing Arts überlassen. Die Hallen sollen zu einem Tanzhaus umgebaut werden. Um in der Planungsphase Leerstand zu vermeiden, sollten sie bereits jetzt "interimistisch" für einen begrenzten Zeitraum Vertreterinnen und Vertretern des Tanzes sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.
Unter den Veranstaltungen im Tanzhaus waren auch zwei Uraufführungen und neun weitere Köln-Premieren, wie das Kulturamt betonte. Außerdem wurden die beiden Hallen für regelmäßige Profitrainings und Workshops sowie tägliche Proben genutzt. Bislang waren für den Unterhalt des Tanzhauses ohne Investitionskosten in ein geeignetes Objekt pro Jahr 370.000 Euro eingeplant. Nach der Vorschlagsliste der Task Force soll das Projekt eines Tanzhauses in Köln komplett eingespart werden. Kulturdezernent Prof. Georg Quander und der Leiter des Kölner Kulturamtes, Dr. Konrad Schmidt-Werthern hatten sich immer für ein eigenes Domizil für die Kölner Tanz-Szene stark gemacht. Die Entscheidung über die endgültige Haushaltssatzung muss der Stadtrat bis zur angesetzten Oktober-Sitzung des Stadtrats einen Entschluss fassen.

























