25. 05. 2012
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Tanzhaushallen werden ausgeschrieben
Die Tanzhaushalle in Köln-Mülheim geht möglicherweise schon bald an den Start. Wie die Kölner Stadtverwaltung am heutigen Donnerstag bekannt gab, hat die Kulturverwaltung im Stadtteil Mülheim zwei Hallen angemietet. Um dort das Konzept eines Kölner Tanzhauses unterbringen zu können, müssen die Immobilien aber erst "erheblich" umgebaut werden, wie die Verantwortlichen betonten. Da aber erst im kommenden Jahr mit dem Baubeginn gerechnet, will die neue Eigentümerin der Immobilie die Liegenschaft den Kölner Tanzschaffenden kostenfrei zur Verfügung stellen. Die Nutzung bleibt jedoch auf den Zeitraum bis zum 30. Juni kommenden Jahres beschränkt. Verbunden mit der Bewerbung bei der Kölner Kulturverwaltung ist auch ein Ideenwettbewerb. So sollen auch die Tanzschaffenden selbst an Nutzungskonzeption mitarbeiten und ihre Vorschläge für eine Nutzung einbringen. Ende Januar dieses Jahres hatte die Stadt gegenüber vom Stadtgarten eine erste Tanzresidenz eröffnet.
Die Frist für die Einreichung von Beiträgen für den Ideenwettbewerb ist der 15. Dezember dieses Jahres. Eine der Hallen verfügt über eine Grundfläche von 1000 Quadratmetern zuzüglich 280 Quadratmeter Büro- und Garderobenfläche, die zweite Halle ist 353 Quadratmeter groß. Beide eignen sich als Produktions- und Aufführungsorte. Die Konzepte müssen vom jetzigen Zustand der Hallen ausgehen, in denen nur eine rudimentäre technische Ausstattung möglich ist. Sie können entweder die gesamte Fläche oder nur Teile umfassen. Neben dem Nutzungszweck und einem Vorschlag zur organisatorischen Umsetzung der Idee können die Bewerberinnen und Bewerber auch eventuelle Kooperationspartner benennen. Die Stadt Köln gewährt keine Mittel für Betrieb und Ausbau. Als Versammlungsstätten sind die Hallen nicht zugelassen, teilte die Stadt weiter mit. Die Kölner Kulturverwaltung kommt damit einer der zentralen Forderungen des Kölner Komments nach. Auf ihrer konstituierenden Sitzung hatte die Initiative aus der Kölner Szene gefordert, leerstehende Immobilien auch für eine zwischenzeitliche Nutzung durch die Kunst freizugeben.
Schriftliche Bewerbungen richten Interessenten unter dem Stichwort "Zwischennutzung der Tanzhaushalle Mülheim" bitte an das Kulturamt der Stadt Köln, Richartzstraße 2-4, 50667 Köln. Ansprechpartnerin für das Projekt ist die städtische Referentin für Tanz, Gisela Deckart, unter der Rufnummer: 0221/221-2 36 55.

























