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25. 05. 2012
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Theater der Keller steht vor Rettung


08.12.2005 23:00 von:


In Anwesenheit des Kölner Kulturdezernenten Prof. Georg Quander verkündeten der Vorsitzende des Trägervereins Dr. Ulrich Wackerhagen und Theaterchef Meinhard Zanger die frohe Botschaft auf einer Pressekonferenz.   Noch vor Weihnachten soll ein Mietvertrag über 1200 m² im „Loft1895“ mit der Objektgesellschaft Gladbacher Wall unterzeichnet werden. In einem derzeit leer stehenden Gebäude, das früher als Postumschlaggebäude genutzt wurde, sollen weitere 1,5 Millionen Euro investiert und damit die Nutzfläche auf 2780 m² mehr als verdoppelt werden. Neben dem eigentlichen Theater und einem separaten Studio, die zusammen über 250 Personen Platz bieten, sollen auch Künstlerwohnungen und die angeschlossene Schauspielschule unterkommen. Die neuen Räumlichkeiten sollen am 1. August 2006 bezogen werden können.

Außerdem erhält das Theater „endlich ein adäquates gastronomisches Angebot“, so Wackerhagen weiter. Auch Theaterchef Zanger zeigte sich erleichtert. Nach mehr als zwei Jahren Unsicherheit ist Zanger „glücklich“ über die gefundene Lösung. "In dieser Situation müssen wir uns neu aufstellen. Dem theater der keller fällt hier die Aufgabe zu, die Lücke der bisher abwesenden Kölner Kammerspiele zu schließen. Die Umsetzung des Konzepts keller_2005 übernimmt damit eine Pionierfunktion und setzt den ersten Meilenstein“, so Zanger weiter. Gleichzeitig kündigte Wackerhagen, der gleichzeitig kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Stadtrat ist, einen Wechsel der Rechtsform im Trägerverein an. Der bisher eingetragene Verein (e.V.) wird in eine gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH) überführt. Zanger bleibt demnach als einer von zwei Gesellschaftern, so Wackerhagen weiter.

Um den Mietzins niedrig halten zu können, seien jedoch eigene Investitionen in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro notwendig. Wackerhagen bat die Stadt Köln und das Land NRW um Hilfe. Zudem sind alle Mitbürger und Unternehmen aufgerufen, dieses Projekt mit großzügigen Spenden zu unterstützen. Kulturdezernent Quander erklärte seine Bereitschaft, sich für eine finanzielle Unterstützung bei den Investitionskosten in der Stadt stark zu machen. Das Land habe ebenfalls bereits Signale in diese Richtung ausgesendet. In direkter Nachbarschaft haben sich in jüngster Zeit eine Messegesellschaft (Expo XXI), eine Diskothek und eine italienische Schule angesiedelt.








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