25. 05. 2012
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Ulrich Behr ist diesjähriger Preisträger der Dormagen-Guffanti-Stiftung
Der 39-jährige Künstler ist der diesjährige Preisträger der Dr.
Dormagen-Guffanti-Stiftung. Er verbringt die kommenden Monate zusammen
auf dem Gelände der Stiftung. „Künstlerische Betätigung hat
ausgesprochen positive Effekte auf behinderte Menschen. Die Einbindung
Behinderter und Schwerstbehinderter in ein künstlerisches Projekt ist
daher eine Form der Förderung und Unterstützung, die sich die Stiftung
Dr. Dormagen-Guffanti zum Ziel gesetzt hat“, heißt es im offiziellen
Ausschreibungstext des Stipendiums.
Sozialdezernentin Marlis Bredehorst
und Kulturdezernent Prof. Georg Quander stellten heute im Rahmen einer
Pressekonferenz den Preisträger der Öffentlichkeit vor. Üblicherweise
beginnen die Stipendien der rechtlich unselbständigen Stiftung der
Stadt Köln (Sitz: Lachemer Weg, Köln-Longerich) bereits im April. Aber
aus terminlichen Verpflichtungen seitens der Dezernenten und des
Künstlers kam die Vorstellung erst Anfang Mai zustande, hieß es aus dem
Kulturamt.
Der Künstler wird nun in einem Atelier auf dem Gelände der Stiftung
zusammen mit den dort wohnenden Behinderten arbeiten. Als Stipendiat
erhält Behr monatlich 770 Euro (Dauer: sechs Monate), einen einmaligen
Materialkostenzuschuss in Höhe von 1.000 Euro, kostenlose Unterkunft
sowie die Kostenübernahme für die Organisation der
Abschlussausstellung. Das sechsmonatige Stipendium wurde 1997 auf
Vorschlag von Kuratorin Nicola Dormagen – selbst anerkannte Künstlerin
– eingerichtet. Seither wechseln die jährlichen Preisträger in
Kunstsparten wie Malerei, Bildhauerei, Videoinstallationen, Fotografie
u.a.. Erster Preisträger war der Kölner Maler Axel Höptner. Eine
dreiköpfige Jury entschied am 16. März dieses Jahres über die
Preisträger.

























