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20. 09. 2014
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Großes Aufgebot in Porz


01.08.2005 22:00 von:


Derzeit wird in Köln das erfolgreiche Jugendbuch von Cornelia Funke – „Die Wilden Hühner“ – verfilmt. Im Mittelpunkt der bekannten Jugendgeschichte stehen vier Mädchen, die als „Wilde Hühner“ eine coole Mädchen-Gang bilden. Die vier sind beste Freundinnen und in der fünften Klasse. In den Hauptrollen spielen Michelle von Treuberg als „Sprotte“, Paula Riemann als „Melanie“, Zsa Zsa Inci Bürkle als „Trude“ und Lucie Hollmann als „Frieda“. Fünfte im Bunde ist „Wilma“, gespielt Jette Hering. Sie würde gerne dazu gehören, muss jedoch vorab noch einige Prüfungen bestehen. Die Geschichte spielt in einer fiktiven Stadt in Nordrhein-Westfalen, gedreht wird in Köln, Düsseldorf und Xanten. Die Wilden Hühner müssen sich dabei mit der männlichen Konkurrenzbande, den „Pygmäen“ auseinandersetzen. Ausgerechnet die Oma von „Sprotte“ will die Maskotchen der Gruppe, die Hühner, schlachten und sorgt damit für eine Verbrüderung mit den Jungs. 

Produziert wird der Kinofilm, der am 15. Dezember bundesweit mit 500 Kopien anlaufen wird, von den erfolgreichen Kinderfilmproduzenten Uschi Reich und Peter Zenk, Koproduzent ist das ZDF, das seit Anfang des Jahres mit an Bord ist. Das Projekt wird zudem von der Filmstiftung NRW gefördert und befindet sich im Verleih der Constantin Film. In den erwachsenen Hauptrollen sind Veronika Ferres, Benno Führmann und Jessica Schwarz zu sehen. Die fünf weiblichen Hauptdarsteller – die „Wilden Hühner“ – wurden in mehreren Casting-Runden, zuletzt auf einem 51 Bewerberinnen umfassenden Abschluss-Casting ausgewählt. Besonders wichtig war den Produzenten und der Autorin des Kinderromans Cornelia Funke die Gruppendynamik. Wie auf der Pressekonferenz bestätigt wurde, haben die Darstellerinnen nach den ersten Drehtagen tatsächlich Freundschaft geschlossen.

Mit Viviane Naefe konnte zudem eine Regisseurin verpflichtet werden, die eigenen Aussagen zufolge bereits früher erfolgreich „Ensemblefilme“ gedreht hat. Zwar sind die jugendlichen Hauptdarsteller keine „Profis“, wie Naefe einräumte. Allerdings wird dies durch die unverblümte Natürlichkeit der fünf Nachwuchsschauspielerinnen mehr als ausgeglichen. Überhaupt hatten die anwesenden Journalisten den Eindruck, als ob an diesem Projekt die Macher bereits in der Vergangenheit erfolgreich miteinander gearbeitet haben. Dass inzwischen auch für gestandene Schauspieler das Mitwirken in einem „Kinderfilm“ eine echte Herausforderung darstellt, bestätigte Hauptdarstellerin Veronica Ferres. Sie hat bereits in drei Filmen mit Regisseurin Naefe zusammengearbeitet. Dies bewog sie eigenen Aussagen zufolge auch dazu, dass sie aus freien Stücken auf die Verantwortlichen zugegangen sei, um sich für die Rolle von Sprottes Mutter zu bewerben. Für die in Solingen gebürtige Schauspielerin hat dieser Film sogar etwas Autobiographisches. In der Kulisse ihrer Filmwohnung hängen zahlreiche Bilder aus der eigenen Jugend. „Selten zuvor habe ich mir so intensiv die Bilder meiner eigenen Kindheit angeschaut“, so Ferres weiter.

Produzentin Uschi Reich blickt bereits auf die nächsten Projekte. So soll als nächstes Kinderfilmprojekt ein weiterer erfolgreichen Jugendroman von Cornelia Funke verfilmt werden. Sie fungiert dabei – wie bereits in der aktuellen Produktion – als Beraterin mit einem „meaningful consulting right“, wie es auf neudeutsch heißt. Obwohl die deutsche Erfolgsautorin derzeit in den USA weilt, hat sie, so bestätigte Produzentin Reich, bei Drehbuch und Besetzung mitbestimmt. NRW-Filmstiftung-Geschäftsführer Michael Schmidt-Osbach und Constantin-Vorstand Thomas Peter Friedl teilen die Erfolgsprognosen des Films. „Mit Reich und Zenk konnten wir zwei der erfolgreichsten Kinderfilmproduzenten für das Projekt gewinnen“. Die Deutschland-Premiere des Films wird übrigens auch in Köln stattfinden, und zwar am 4. Dezember 2005.







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