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30. 09. 2014
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Preisträgerinnen für internationales Frauenfilmfestival stehen fest


08.03.2011 13:03 von:

Schlagwörter: Köln,Dortmund,Internationales Frauenfilmfestival,2011,März,Dokumentarfilm,Bildge

Die Verantwortlichen des Internationalen Frauenfilmfestivals haben am heutigen Dienstag die Gewinner des diesjährigen Filmpreises bekannt gegeben. Das Festival für den Frauenfilm findet in diesem Jahr wieder turnusmäßig in Dortmund statt, und zwar vom 12. bis zum 17. April. Insgesamt gingen der Jury rund 30 Frauenfilme zur Beurteilung der Bildgestaltung ein. Sophie Maintigneux, Daniela Knapp und Stephanie Hardt bildeten die dreiköpfige Fachjury, die schließlich aus den Einreichungen zwei Preisträgerinnen heraussuchte. Eva Maschke und Hanne Klaas teilen sich die 5000 Euro Preisgeld.

Während Eva Maschke den Film "Frauenzimmer" eingereicht hatte, wird Hanne Klaas für ihren filmischen Beitrag "Olé" gewürdigt. Die Preisverleihung findet am letzten Festivaltag in Dortmund statt, wie die Verantwortlichen weiter erläuterten. Der Dokumentarfilm "Frauenzimmer" gibt Einblicke in die außergewöhnlichen Lebensgeschichten und den teilweise überraschend bürgerlichen Alltag dreier Berliner Prostituierte. Für die Jurorinnen trägt die beeindruckende Bildgestaltung von Eva Maschke dazu bei, die Würde und Schönheit der Protagonistinnen stets zu wahren. Die Kamera agiere selbstbewusst, ohne voyeuristisch oder wertend zu sein. Mit "Ole" wird ein sehr persönlicher und berührender Film ausgezeichnet. Hanne Klaas erzählt vom Suizid ihres Bruders Ole im Jahr 1991 und von den Auswirkungen dieses Freitods auf das Leben der Familie. Sie entwickelt eine konsequente und anspruchsvolle Bildgestaltung, die im Zusammenspiel mit der Tonebene eine emotionale Kraft entwickelt und Raum für eigene Gedanken lässt, hieß es in der Begründung der Jury.

Eine weitere Filmemacherin erhielt eine lobende Erwähnung. Die in Dortmund geborene Maria Goinda erhielt diese Auszeichnung für ihren Film "Cartonera". Mit einer Handkamera begleitet die Dokumentarfilmerin Kinder, die auf den Straßen von Buenos Aires Altpapier sammeln. Es gelingt ihr, eine Nähe zu den Kinder herzustellen und uns einen Einblick in deren Ãœberlebensstrategien zu verschaffen. Alle drei Filme werden selbstverständlich auf dem Filmfestival auch gezeigt.

Weitere Informationen zum internationalen Frauenfilmfestival finden sie auch im Internet unter: www.frauenfilmfestival.eu.







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