23. 05. 2013
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Trotz Schlussklappe für Short Cuts Cologne: Kurzfilme haben eine Zukunft in Köln
Damit geht eine zehnjährige Tradition zu Ende, die dem Genre der Kurzfilme in dieser Stadt Nutzen eingebracht hat.
Mit dieser Einschätzung jedenfalls beurteilt Kölns Kulturdezernent
Prof. Georg Quander die Arbeit des Vereins und seiner
Veranstaltungsreihe. „Köln hat sich in den letzten Jahren als
Produktions- und Präsentationsort für das Genre Kurzfilm etabliert.
Dazu trug das Festival „Short Cuts Cologne“ wesentlich bei“, erklärte
Quander zum Ende dieser Veranstaltung. Als Begründung nannten die
Verantwortlichen des Filmhauses die Entscheidung, sich zukünftig
anderen filmischen Schwerpunkten zuzuwenden. „Wir respektieren das und
sind gespannt auf die neuen Inhalte“, so Quander weiter.
Das Ende der „Short Cuts Cologne“ ist jedoch nicht gleichbedeutend mit
dem Ende des Kurzfilms in der Domstadt. Schon steht eine
Nachfolgeveranstaltung auf dem Plan, die den frei gewordenen Platz in
der Kurzfilm-Szene der Stadt einnehmen will, wie die Stadtverwaltung in
dieser Woche bekannt gab. Bereits im kommenden Jahr will der Verein
Kurzfilmfreunde e.V. ein eigenes Filmfestival-Programm auf die Beine
stellen. Der Schwerpunkt soll auf dem europäischen Kurzfilm liegen,
hieß es dazu weiter. „Köln hat sich neben Oberhausen als sehr wichtige
Kurzfilm-Stadt in NRW etabliert. Dieses Potenzial soll in Zukunft noch
weiter ausgebaut werden", so Quander abschließend.






















