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25. 05. 2012
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„Akademie der Welt der Künste“: Tanzexpertin wird Chefin


17.02.2012 20:00 von:(ehu)

Schlagwörter: Sigrid Gareis,Akademie der Künste der Welt,Generalsekretärin,Tanzexpertin

Sigrid Gareis soll neue Chefin der Akademie der Künste der Welt werden. Bild: Regina Hendrich/Universität Salzburg

34 hatten sich um den Job als Generalsekretär der neuen Kölner Akademie der Künste der Welt beworben. Als Siegerin hervorgegangen ist Sigrid Gareis. Die Gründung der Akademie als gemeinnützige GmbH war erst vor wenigen Tagen vom Rat beschlossen worden. Er hatte dafür jährlich eine Million Euro bewilligt. Der Vorschlag der Verwaltung muss noch vom Rat bewilligt werden.

Die Ethnologin Gareis, 1959 in Illertissen geboren, ist Spezialistin für modernen Tanz. Von 2000 bis 2009 war sie Gründungsintendantin und Co-Geschäftsführerin des „Tanzquartier Wien“. Davor leitete sie zehn Jahre lang die Fachbereiche Theater/Tanz sowie Internationale Kulturarbeit des Siemens Arts Programm und war Mitgründerin von Festivals in Moskau, München, Greifswald und im Großraum Nürnberg. Sie ist Mitglied in diversen nationalen und internationalen Jurys und Fachbeiräten. Mit dem „Haus der Kulturen der Welt“ in Berlin ist sie über ein Projektvorhaben zu „Artistic Research“ verbunden. Die Bestellung von Gareis als Generalsekretärin der Kölner Akademie in Geschäftsführungsfunktion erfolgt auf fünf Jahre.

Die Akademie soll internationalen Schwung in Kölns Kulturszene bringen

„Ich freue mich, dass wir für die Akademie der Künste der Welt, eines der wichtigsten Kulturvorhaben der letzten und kommenden Jahre für Köln, mit Frau Gareis eine enorm versierte, international vernetzte und erfahrene Generalsekretärin vorschlagen können“, so Kulturdezernent Georg Quander. Oberbürgermeister Jürgen Roters erwartet von der Akademie neue Impulse für die Kulturszene Kölns: „Sie verstärkt nachhaltig den internationalen und interkulturellen Ansatz des Kölner Kulturbetriebes und wird die bestehende Spitzenposition Kölns in der weltweit agierenden Szene noch einmal deutlich beleben.“

Die Akademie, so die offizielle Aufgabenbeschreibung, „ist eine international besetzte und ausgerichtete Institution, die das Kulturleben in Köln ergänzen und die bestehenden Kultureinrichtungen zeitgenössischen und neuen künstlerischen Tendenzen der Welt öffnen soll. Mit ihrem auf Kooperation angelegten Modell regt sie die etablierten Kultureinrichtungen dazu an, sich mit den internationalen und zeitgenössischen Entwicklungen weiterzuentwickeln. Kern der Akademie sind ihre Mitglieder, insbesondere außereuropäische Künstlerinnen und Künstler, die auf fünf Jahre berufen werden, sich mindestens einmal im Jahr in Köln treffen, die Stipendiatinnen und Stipendiaten auswählen sowie die Programmatik bestimmen.“ Die ursprünglich geplante Gründung der Akademie als Stiftung war an fehlenden Mitteln für das Stiftungskapital gescheitert.







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