25. 05. 2012
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Antrittsbesuch für neuen Leiter des Französischen Kulturinstituts
Jetzt trafen sich Malbert und Oberbürgermeister Fritz Schramma erstmals
im Rathaus, um über ihre gemeinsamen Vorbereitungen zum 50-jährigen
Jubiläum der Ringpartnerschaft zwischen den Kommunen Lille, Köln und
drei weiteren Partnerstädten aus den Gründungsländern der damaligen
Europäischen Gemeinschaft zu debattieren.
Auch der französische Generalkonsul Gilles Thibault nahm an dem
Arbeitstreffen teil. „Die Zukunft des Kulturinstituts ist gesichert“,
erklärten Generalkonsul und Institutsleiter unisono, als sie auf die
nicht immer vollständig gesicherte Zukunft ihres Instituts angesprochen
wurden. Vor allem die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Kölner
Universität, die bevorstehenden Renovierungsarbeiten und die
Verankerung der französischen Institut am Sachsenring (Neustadt-Süd) im
kulturellen Leben der Domstadt standen im Fokus der Begegnung. Von den
Bemühungen zeugt auch das neu aufgelegte Quartalsprogramm des IF für
das zweite Quartal. Fast 20 Veranstaltungen, von Lesungen mit namhaften
französischen Autoren, über Konzerte bis hin zu Kinofilmen reicht das
Programm des Kulturinstituts.
Malbert selbst wurde 1959 in Versailles geboren und studierte Literatur
und Germanistik an der Pariser Sorbonne. Bis 1991 war er als Lehrer für
die Fächer Französisch und Deutsch an verschiedenen Gymnasien in
Frankreich tätig, bevor er als stellvertretender Leiter des
Heidelberger Institut Francais für vier Jahre nach Deutschland ging. Im
gleichen Zeitraum war er zugleich Beauftragter für
Hochschulkooperationen. Von 1995 bis 1999 wirkte er in der
Lehrerfortbildung im Fach Französisch als Fremdsprache mit,
anschließend war er im französischen Ministerium für Kultur und
Kommunikation tätig. Als Übersetzer übertrug er Essays und Artikel der
Geisteswissenschaften ins Französische. Von 1985 bis 2000 war Malbert
freier Rezensent für Theater und veröffentlichte dabei über 200
Rezensionen und Artikel. Im Kulturministerium ist Daniel Malbert
Mitglied der Auswahlkommissionen für Multimediale Kunst und Experte für
internationale Kooperationsprojekte für Museen, Bibliotheken und
Archive. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das Jahr
2008/2009 zum „Frankreich-NRW-Jahr“ ausgerufen, um die
wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Kontakte zu intensivieren.
Am 27. und 28. Mai 2008 im Vorfeld der offiziellen Feierlichkeiten zur
50-jährigen Ringpartnerschaft ein Bürgermeisterkongress in Köln
stattfinden. Neben Köln und Lille sind auch die niederländische
Metropole Rotterdam, die italienische Millionenstadt Turin sowie das
luxemburgische Esch-sur-Alzette Partnerstädte aus dieser Zeit.
Das neue Programm des IF sowie weitere Informationen zum französischen
Kulturinstitut finden Sie im Internet unter:
www.institutfrancais-cologne.eu.

























