25. 05. 2012
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Bekannter Bildhauer in Köln verstorben
Der Kölner Stahlbildhauer Ansgar Niehoff ist tot. Wie die Nachrichtenagentur dpa am heutigen Donnerstag bekannt gab, ist der bekannte Kölner Künstler im Alter von 68 Jahren in seiner Wahlheimat Köln gestorben. Niehoff galt als einer der bedeutendsten Bildhauer seiner Zeit. Zuvor hatte Justus Jonas, Sprecher der Akademie für Bildende Künste, den Tod des Künstlers offiziell bestätigt. Niehoff arbeitete zwischen 1998 und 2008 als Professor an der Mainzer Akademie. "Wir haben einen sehr engagierten Hochschullehrer verloren, der maßgeblich am Aufbau des Studiengangs Freie Bildende Kunst mitgewirkt hat", erklärte Jonas gegenüber dpa.
Niehoff wurde im sauerländischen Meschede geboren und ging in Frankenberg zur Schule. Niehoff setzte mit seiner Kunst immer wieder Akzente, die durchaus auch provokant waren. Das führte wiederholt zu Auseinandersetzungen mit Gegnern seines Kunstansatzes. So wurde im Jahr 1995 eine Skulptur für die Evangelische Kirche in Frankenberg vom lokalen Kirchenvorstand abgelehnt. Dabei wollte sogar die Hessische Kulturstiftung die Plastik finanzieren. Einen ersten Akzent setzte Niehoff bei der documenta im Jahr 1977. In den vergangenen jahren wurde der Bildhauer mehrfach geehrt. Im jahr 2000 gewann er den August-Macke-Preis, vier Jahre später wurde ihm der Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz für Bildhauerei verliehen. Der Verstorbene war darüber hinaus an der Jury beteiligt, die den Kunstwettbewerb für das neue Berliner Holocaust-Denkmal entschieden hatte.

























