Wetter

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





25. 05. 2012
Seite drucken

Christopher Wool erhält Kölner Wolfgang-Hahn-Preis 2009


27.10.2008 23:00 von:


Dies gab das Kölner Museum Ludwig am gestrigen Montag in einer Presseerklärung bekannt.   Zeitgleich startet das Museum eine Ausstellung mit Werken des Künstlers, die vom 21. April bis 12. Juli kommenden Jahres andauern wird. Wool wurde aus insgesamt 50 Einreichungen als Sieger gekürt, die Jury stand in diesem Jahr aus dem Vorstand der Gesellschaft für Moderne Kunst sowie Gastjuror Dr. Ulrich Loock, stellvertretender Direktor des Museu Serralves in Porto. Der Preis würdigt damit zum einen das Schaffen des Preisträgers, zum anderen erfährt die Sammlung des Museum Ludwig durch den Ankauf eines Werkes oder einer Werkgruppe eine wichtige Erweiterung, hieß es dazu.

Die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig unterstützt die Ausstellung und den Katalog. Außerdem erwirbt sie zwei große Siebdrucke (beide "Ohne Titel", 2008, 182,88 x 140,34 cm). Die Unikate werden in Zusammenhang mit dem abstrakten Gemälde ("Ohne Titel", 2007), das bereits letztes Jahr vom Museum Ludwig angekauft wurde, Wools Arbeitsweise mit unterschiedlichen Medien transparenter machen. Wool wurde 1955 in Chicago geboren und lebt er heute in New York. Seit den frühen 80er Jahren beschäftigt sich Wool intensiv mit Malerei, mit Sprache, mit Bild und Bildentstehung. Seit 2005 entstehen eine Reihe von größtenteils grauen abstrakten Gemälden, in denen eine gesprühte Zeichnung durch ein Tuch wieder ausgewischt wird. Auslöschung und Bildfindung bedingen einander. Der Wahl des Mediums kommt dabei im Schaffensprozess eine zentrale Stellung zu, die Verschränkung von Medien zeigt an, wie die malerischen Möglichkeiten der Abstraktion ausgelotet werden.

Der Wolfgang-Hahn-Preis Köln erinnert an Wolfgang Hahn (1924 - 1987), den Chefrestaurator des Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig und einflussreichen Kölner Sammler. Heute stellt der Preis angesichts der schwierigen Lage der öffentlichen Mittel mehr denn je auch ein Engagement für die Zukunft der Sammlung des Museum Ludwig dar. Die Gesellschaft für Moderne Kunst ist der einzige Förderverein, der seit 15 Jahren im jährlichen Rhythmus einen substanziellen Ankaufspreis für die Museumssammlung aus eigenen Mitteln leistet. Der Preis wird seit 1994 im jährlichen Turnus vergeben. Einzige Ausnahme war das Jahr 2007, indem keine Preisverleihung stattfand.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse