25. 05. 2012
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Kiepenheuer & Witsch stellt sich vor Christian Kracht
Der Kölner Verlag Kiepenheier & Witsch hat sich vor seinen Autor Christian Kracht gestellt. Hintergrund der am gestrigen Montag veröffentlichten Stellungnahme war ein Artikel im Nachrichtenmagazin Der Spiegel mit der Überschrift „Die Methode Kracht“. Der Autor, so erwiderte der Kölner Verlag in seiner Stellungnahme, sprenge mit seinem Artikel die Grenzen der Literatukritik. Der Spiegel hatte dem Autor vorgeworfen, in seinem Roman „Imperium“ rassistisches Gedankengut zu verbreiten.
Kracht werde an den Pranger gestellt, der Verlag werde dem „journalistischen Rufmord“ entgegen treten, hieß es dazu weiter. Tatsächlich ist der Roman auch unter vielen Literaturexperten hoch gelobt worden, zu den Befürwortern zählen nach Meinung des Verlages auch die Autoren Uwe Timm und Elfriede Jelinek oder die Verleger Alexander Fest und Jörg Bong. „ Der Roman ist eine komplexe literarische Parabel auf die Abgründe, Verirrungen und Gefahren, die in romantischen deutschen Selbstermächtigungen seit dem 19. Jahrhundert angelegt sind“, so der Verlag über das Werk. Von Rassismus und totalitärem Denken war bisher nicht mal ansatzweise die Rede, so der Kölner Verlag abschließend.


























