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25. 05. 2012
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Köln: Kandidat für Opernintendanz stellt sich in Sondersitzung des Rates


12.12.2007 23:00 von:


Bundesweit sorgten die Irritationen zur Neubesetzung des Postens im Vorfeld für Schlagzeilen. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten zogen SPD und Grüne diesen Antrag jedoch überraschend zurück. "Wenn eine Lösung mit ausreichenden Qualitäten und notwendigen Rahmbedingungen möglich ist, werden wir uns dem nicht einziehen", argumentierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat Martin Börschel. Dabei lobte der SPD-Politiker ausdrücklich die Arbeit Quanders, der nach Berichten der Lokalpresse zum Zeitpunkt der Sitzung bereits einen aussichtsreichen Kandidaten präsentieren konnte. Der 47-jährige gebürtige Kölner Uwe Eric Laufenberg ist nach Meinung nicht nur des Kölner Kulturdezernenten erste Wahl. Oberbürgermeister Fritz Schramma bestätigte in der gestrigen Ratssitzung, dass Fassbender auch beim Kölner Generalmusikdirektor Markus Stenz gut angekommen sei. "Eine super Wahl, fachlich und menschlich" zitierte Schramma aus einem Telefonat mit dem Leiter des Gürzenich-Orchesters.

Sondersitzung des Rates am 20. Dezember 2007

Um diesem Kandidaten ausreichend Zeit und Gelegenheit zu geben, auf die Fragen der Ratspolitiker eingehen zu können, schlug Oberbürgermeister Fritz Schramma noch vor dem Beschluss der Tagesordnung vor, in einer separaten Ratssitzung diese Anfragen stellen zu können. Seine eigene Fraktion unterstrich unterdessen noch mal die Kritik an der Haltung des Kernbündnisses. "Da wurde unter merkwürdigen ein hoher Druck aufgebaut", kritisierte CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka das Verhalten des politischen Gegners. Ebenso wie seine Kollegen von der FDP-Fraktion wolle man aber die Anregung des Oberbürgermeisters aufnehmen und Laufenberg die Gelegenheit geben, sich in der vorgeschlagenen Ratssitzung den Fragen der Kulturpolitiker aller Fraktionen zu stellen. FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite signalisierte sogar Zustimmung und dankte dem Stadtoberhaupt für die Brücke, die er mit diesem Vorschlag gebaut hatte. Die CDU ließ hingegen offen, ob sie einer Bestellung Laufenbergs zustimmen werde.

Laufenberg wurde 1960 in Köln geboren und ist seit drei Jahren Intendant des Hans-Otto-Theaters in Potsdam. Bereits von 1990 bis 1993 war Laufenberg als Schauspieler und Regisseur am Kölner Schauspielhaus engagiert, bevor er anschließend nach Zürich (bis 1997) und dann als Oberspielleiter an das Maxim Gorki Theater in Berlin wechselte. Vor seiner Bestellung zum Intendanten in Postdam arbeitete Laufenberg als freier Regisseur an verschiedenen Theater. Bis heute inszenierte er über 70 Bühnwerke.







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