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25. 05. 2012
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Museum Ludwig stellt zwei neue Künstlerinnen vor


13.03.2009 16:21 von:

Schlagwörter: Köln,Museum,Ludwig,Lassnig,McKenzie,Malerei,Zeichnungen,Vorstellung,König,Museum

Maria Lassnig ist inzwischen 90 Jahre alt und zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen der Gegenwartskunst. Ab dem morgigen Samstag wird sie 120 Werke ihres künstlerischen Schaffens im Kölner Museum Ludwig präsentieren. Darunter befinden sich unter anderem surreale Zeichnungen, die die in Österreich lebende Künstlerin seit den späten 40er Jahren zu Papier bzw. auf die Leinwand brachte. Auch die Aquarellmalerei hat es der Künstlerin angetan, ihre Werke aus den 70er und 80er Jahren mit malerischen Formen werden ebenso Teil der Ausstellung wie die aktuellen Bleistiftzeichnungen, die mit ihrer schlichten Ausprägung mit den bunten Hintergründen der Bilder kontrastieren. Viele der Werke werden dabei erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, wie die Museumsverantwortlichen auf einer Pressekonferenz betonten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer Retrospektive des künstlerischen Schaffens Lassnigs seit 1995. Die Ausstellung steht dabei im Zusammenhang mit dem Jahr der Grafik in NRW, das in diesem Jahr begangen wird. Museumsdirektor Kasper König zeigt sich erfreut, eine so bedeutsame Gegenwartskünstlerin in seinem Kulturbetrieb zu wissen. "Im Europa außerhalb Österreichs ist ihr erst spät, viel zu spät, die Aufmerksamkeit zuteil geworden, die ihr gebührt", erklärte der Museumsdirektor.

McKenzie als Vertreterin der jungen Malerei

Zeitgleich mit Lassnigs Werks ziehen auch die Gemälde der erst 32-jährigen schottischen Künstlerin Lucy McKenzie in das Museum Ludwig ein. Ihr Malstil geht dabei weit über das rein Ästhetische hinaus, vielmehr testet sie mit ihrer Kunst die Grenzen der so genannten "autonomen Malerei" aus und gilt somit als wichtige Vertreterin der "konzeptionellen Malerei". Einige ihrer Werke sind dabei Teil von Innendekorationen, wie das Werk "Nova Popularna" in einer Warschauer Bar (in Kooperation mit der polnischen Künstlerin Paulina Orlowska). Die junge Malerin experimentiert dabei auch mit älteren Maltechniken der Trompe d’œil. Diese Technik erlernte sie während ihrer Studien am renommierten Brüsseler "Institut Supérieur de Peinture Van der Kelen – Logelain", das sie im vergangenen Jahr mit der höchsten Auszeichnung abschloss. Die Künstlerin wird ihre eigenen Werke im Rahmen eines Vortrags am 19. Mai erläutern. Die Ausstellung selbst läuft noch bis zum 26. Juli dieses Jahres.

Beide Ausstellungen werden zum normalen Eintrittspreis im Museum Ludwig zu sehen sein. Der Eintritt liegt bei neun Euro (ermäßigt: sechs Euro, für Familien kostet der Eintritt 18 Euro). Die Ausstellung sind dienstags bis sonntags in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat zwischen 10 und 22 Uhr zu sehen. Während zur Ausstellung McKenzies nur ein Vortrag geplant ist, wird es begleitend zur Ausstellung Lassnigs derer zwei geben. Jeweils sonntags um 15 Uhr finden dazu auch öffentliche Führungen statt, die über den Museumsdienst der Stadt gebucht werden können. Die Telefonnummer des Museumsdienstes lautet: 0221 / 221 – 27380 oder – 23468.







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