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25. 05. 2012
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Museumsdirektor verlängert um zwei Jahre


22.03.2010 19:42 von:

Schlagwörter: Köln,Vertrag,Vertragsverlängerung,2010,Prof. Kasper König,Museumsdirektor,Quande

Der amtierende Direktor des Museums Ludwig, Prof. Kasper König hat seinen Vertrag bis zum 30. November 2012 verlängert. Damit gewinne man zwei weitere Jahre Zeit, um einen geeigneten Nachfolger oder Nachfolgerin zu suchen und zu finden. Das habe man in den zurückliegenden Monaten verpasst und so war die Vertragsverlängerung von König folgerichtig und auch notwendig. "Vertrag ist vertrag, Verlängerung ist immer eine Ausnahm Rat ist gefordert, eine Initiative und Perspektive zu entwickeln. Sie haben sich Zeit gelassen", kritisierte der Museumsdirektor im Vorfeld. "Ich danke für das faire Miteinander beim Aushandeln des Vertrages. Es zeichnet sie aus, dass sie nicht gepokert haben", lobte Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters.

Die Vertragsverlängerung soll dabei den derzeitigen "Status quo" fortschreiben und zugleich dem amtierenden Direktor, zugleich einer anerkanntesten Ausstellungsmacher zeitgenössischer Kunst in der Republik, die Möglichkeit bieten, eine alte Vertragsklausel zu erfüllen. Mit einer großen eigenen Ausstellung will der amtierende Direktor will sich der Direktor würdig aus seiner aktiven Dienstzeit in Köln (seit 2001) verabschieden. Zugleich ermahnte er die Verantwortlichen, nun die Schritte zur Regelung eines Nachfolgers / einer Nachfolgerin einzuleiten. So will sich König auch in den letzten beiden Jahren seiner Tätigkeit an der Spitze des renommierten Museums um die Erhaltung des internationalen Rufs, der Bestandspflege sowie kontinuierliche Aufführungen, sprich Ausstellungen der gesammelten Kunstwerke kümmern. Zu seiner geplanten großen Ausstellung wolle er sich aber noch nicht äußern, "da die Finanzierung noch nicht abschließend geregelt ist", wie König weiter ausführte. "Die Entscheidung Königs garantiert und Stabilität und Kontinuität", unterstrich auch Kölns Kulturdezernent Quander die Bedeutung dieser Entscheidung.

Der verlängerte Arbeitsvertrag zwischen König und der Stadt wurde am heutigen Montag im Amtszimmer des Oberbürgermeisters Jürgen Roters unterzeichnet. Dass auch das meistbesuchte Kölner Museum im Zuge der kommunalen Finanzkrise Geld sparen muss, soll den geplanten Termin der eigens für das Ludwig kuratierten Ausstellung aber nicht gefährden. "Die Mittel für Aufstockungen stehen momentan in den Sternen", meint etwa Kölns Kulturdezernent. Üblicherweise wird der Löwenanteil des Ankaufsetats von der museumseigenen Stiftung getragen. Auf jeden gespendeten Euro der Stiftung legt die Stadt noch einmal 50 Cents obendrauf. Das Museum verfügt über eine der bedeutendsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst, darunter unter anderem auch mehrere bedeutende Fotosammlungen. Roters selbst will das Ziel aber nicht aus den Augen verlieren. "Wir wollen ihnen so weit wie möglich freie Hand geben. Das ist ein guter Tag für die Kulturszene und Museumslandschaft", so das Stadtoberhaupt abschließend.







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