25. 05. 2012
Seite drucken
Südlicher Vorplatz des Gürzenich mit neuem Namen
Der Kölner Dirigent Günter Wand wird Namensgeber des südlichen Vorplatzes des Kölner Gürzenich. Wie die Stadt in dieser Woche bekannt gab, wird am kommenden Sonntag (24. Oktober 2010) das dazugehörige Straßenschild aufgestellt und feierlich eingeweiht. Der Namensgeber war Gürzenich-Kapellmeister und Bezirksbürgermeister. Mit der Straßenbenennung widmet die Stadt Köln damit dem weltberühmten Dirigenten, der 1939 als Erster Kapellmeister an die Kölner Oper kam und von 1946 bis 1974 als Generalmusikdirektor und Gürzenich-Kapellmeister das Orchester wie kein anderer vor ihm prägte, einen eigenen Platz, der mit seinem Wirken eng verbunden ist. Bis zur Einweihung der Kölner Philharmonie war der Gürzenich Hauptspielstätte des Gürzenich-Orchesters. Die feierliche Einweihung des Platzes findet im Anschluss an das erste Sinfoniekonzert des Gürzenich-Orchesters in der neuen Spielzeit statt.
Neben Oberbürgermeister Jürgen Roters werden auch Bezirksbürgermeister Andreas Hupke sowie der amtierende Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz die Eröffnungsreden halten. Peter Wand, der Sohn des Dirigenten, wird als Ehrengast bei der Platzeinweihung anwesend sein. Das Gürzenich-Orchester wurde unter der Leitung von Wand senior zu einem renommierten Ensemble. Neben der Inszenierung von Klassikern der Klassik führte Wand auch zahlreiche Erstaufführungen von zeitgenössischer Musik auf. In den späteren Jahren konzentrierte er sich fast ausschließlich auf Werke der Klassik und Romantik, seine Schallplattenaufnahmen der Bruckner- und Schubert-Sinfonien mit dem WDR-Sinfonieorchester und dem NDR-Sinfonieorchester, das er von 1982 bis 1991 leitete, sind weit über die Kölner Stadtgrenzen bekannt und berühmt.
Günter Wand starb im Alter von 90 Jahren im Februar 2002 in der Schweizer Gemeinde Ulmiz. Der gebürtige Wuppertaler erhielt für seine Leistungen auf dem Gebiet der Musik- und Kulturförderung zahlreiche renommierte Auszeichnungen.

























