25. 05. 2012
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artothek mit neuem Konzept und geänderter Anbindung
Wie die Stadtverwaltung am heutigen Mittwoch bekannt, soll das seit
1996 an das Kölnische Stadtmuseum angeschlossene Haus mit dieser
Maßnahme besser mit der städtischen Künstlerförderung verzahnt werden.
Die artothek soll sich dabei stärker als bislang auf die Förderung der
freien Kunstszene konzentrieren. Die Neukonzeption soll die artothek
als Schaufenster für junge Kölner Künstlerinnen und Künstler sowie
internationale Gäste stärken. Mit der stärkeren Förderung junger Kunst
verfolgt die Einrichtung mit Blick auf den Kunststandort Köln auch das
Ziel, der artothek als Kunstort im Zentrum der Stadt gegenüber
Künstlerinnen und Künstlern und dem interessierten Publikum mehr
Aufmerksamkeit zu verleihen. Als Ausdruck dieser Neuausrichtung trägt
die artothek künftig den Namenszusatz „Raum für junge Kunst“.
Seit 1973 bietet die Einrichtung die Möglichkeit, Kunstgegenstände
gegen eine geringfügige Gebühr (fünf Euro für den Leihausweis, 6 Euro
Gebühr inklusive Versicherung) auszuleihen und dabei mit nach Hause
oder ins Büro zu nehmen. Christiane Dinges hat seit nunmehr 32 Jahren
die künstlerische Leitung des Hauses inne. Mit der Eröffnung der
Ausstellung „Thomas Kemper, Malerei“ wollen die Verantwortlichen am
kommenden Mittwoch die Einzelheiten der Neukonzeption bekannt geben.
Spätestens dann soll auch der Internetauftritt auf den städtischen
Seiten unter: www.museenkoeln.de/artothek überarbeitet online
sein. Der Förderverein wird überdies an diesem Tag ein neues Faltblatt
zur besseren Außendarstellung präsentieren. Die artothek befindet sich
in der Straße Am Hof zwischen Hohe Straße und Rathaus.

























