25. 05. 2012
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Kolumba-Museum gewinnt deutschen Museumspreis 2009
Das erzbischöfliche Kolumba-Museum gehört seit inzwischen fast zwei Jahren zu den neuen Attraktionen der Domstadt. Nicht nur Besucher zeigten sich vom Museum beeindruckt, auch in der Fachwelt hat die Eröffnung des Museums mit einem Bestand von mehreren zehntausend Objekten einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit dem deutschen Museumspreis 2009 hat das erzbischöfliche Museum nun eine weitere Auszeichnung erhalten. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wurde am gestrigen Donnerstagabend in Köln an die Verantwortlichen überreicht. Der deutsche Museumspreis wird alle zwei Jahre verliehen.
Hohes Lob von allen Seiten
"Der Preis ehrt die kuratorische Leistung, deren Kompetenz und Umsicht, Gewitztheit und Solidität sich in jeder Anordnungsvariation aufs Neue qualitätsvoll unter Beweis stellt", erklärte der in Tübingen lehrende Kulturwissenschaftler Gottfried Korff. Das Kölner Museum habe sich zudem zu einer der führenden Einrichtungen im Umgang mit Bildern entwickelt, hieß es dazu weiter. Und davon gibt es in den Innenräumen reichlich zu entdecken. Zu den Highlights gehört sicherlich Stefan Lochners Meisterwerk "Madonna mit dem Veilchen", das aus dem 12. Jahrhundert stammende Erper Kreuz oder die in Blattgold gefasste "Bürgerliche Tragödie" von Jannis Kounellis, entstanden im Jahr 1975. Die Ausstellungen sollen dabei als eine Art "gleichwertige Partner" zur prägnanten Architektur Peter Zumthors fungieren.
Das Museums steht auf den Trümmern der ehemaligen Kolumbakirche. Der Grundriss des Museums und der Ausstellungsflächen spiegelt den alten Grundriss des Kirchenbauwerks wieder. Insgesamt verfügt das Museum über 22 Ausstellungshallen und zeigt dabei Werke aus verschiedenen Jahrhunderten.
Weitere Informationen zum Museum finden Sie auf der Internetseite des Kulturbetriebs unter: www.kolumba.de.

























