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25. 05. 2012
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Mit "Kulturpolitischem Symposium" gegen Kölns Hänneschen-Image


16.11.2010 16:08 von:

Schlagwörter: Köln, Kulturpolitisches Symposium, Kulturrat, Krise, Kulturetat, Bach, Quander,

(js) "Das 1. Kulturpolitische Symposium hat der Kölner Kultur geholfen, ihre Stellung in der Stadt zu stärken", bilanzierte Kulturdezernent Prof. Georg Quander. Eine direkte Folge sei unter anderem die Erhöhung des Kulturetats 2007 gewesen. Dessen Kürzung – nicht nur in Köln – bestimmt dann auch das 3. Symposiums, das am kommenden Wochenende im Museum für Angewandte Kunst stattfindet: die notwendige Gemeindefinanzreform, Erfahrungen mit regionaler Zusammenarbeit und der Umgang mit Kulturentwicklungsplänen sind denn auch die drei zentralen Themen, mit denen das "Handeln in der Krise" beleuchtet wird.

Der Kölner Kulturrat hat das Symposium 2006 erfunden, seitdem findet es alle zwei Jahre statt. Diesmal haben sich über 100 Teilnehmer – Politiker, Verwaltungsleute, Wissenschaftler, Künstler und Kunstinteressierte – angemeldet, jeder Dritte kommt nicht aus Köln. Kulturrats-Sprecher Peter Bach meinte denn auch bei der Vorstellung der Veranstaltung: "Sie hat das Image von Köln bundesweit verbessert, wir werden nicht mehr nur als Hänneschen-Theater wahrgenommen." Die Kosten in Höhe von über 40.000 Euro werden im Wesentlichen von der Rhein-Energie-Stiftung-Kultur getragen.

Zur aktuellen Lage nannte Quander noch einige Zahlen. Danach konnten die Finanzierung von Kultur bis 2009 auf 132 Euro pro Kopf jährlich gesteigert werden. Im Doppelhaushalt 2010/11 wurde der Kulturetat um zehn Millionen Euro gekürzt, das Ergebnis sind nur noch 122 Euro pro Kopf und Jahr. Von der Zielvorstellung 200 Euro ist man also wieder weiter entfernt.







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