25. 05. 2012
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OB will schnelle Sanierung für Gürzenich-Orchester
Die Stadtspitze will die geplante Sanierung der Gebäudesubstanz der Städtischen Bühnen beschleunigen. Zumindest die geplante Modernisierung des Probengebäudes für das Gürzenich-Orchester in der Stolberger Straße. Wie die Stadtverwaltung am gestrigen Freitag mitteilte, soll das Vorhaben von der Gesamtmaßnahme abgekoppelt und damit beschleunigt werden, hieß es dazu weiter. Als Begründung für diese Maßnahme nannte Roters die Entscheidung des Stadtrates. Der hatte auf seiner letzten Sondersitzung mit knapper Mehrheit dem Bürgerbegehren entsprochen und den zurückliegenden Ratsbeschluss vom 17. Dezember somit verworfen. In dem Dezember-Beschluss war allerdings die Sanierung des Probengebäude Teil des Gesamtpakets. Die Kosten für dieses Teilprojekt sind damals mit 2,3 Millionen Euro veranschlagt worden.
Dass der Probensaal für das Orchester notwendig sei und verschiedene Vorteile bietet, stehe für die Stadtspitze außer Frage. So bietet der Probensaal neben den verschiedenen Räumlichkeiten unter anderem auch einen ausreichend großen Saal zur Vorbereitung auf die verschiedenen Aufführungen. Nun soll der Stadtrat über eine entsprechende Verwaltungsvorlage der Stadtverwaltung abstimmen. Am 20. Mai soll der Vorschlag so zur abschließenden Debatte eingebracht werden. Roters selbst hatte nach positiven Signalen der beiden Beigeordneten Streitberger (Stadtentwicklung) und Quander (Kultur) die Grundsatzentscheidung im Stadtvorstand getroffen, hieß es dazu weiter. "Es ist sinnvoll, die Sanierung des Probengebäudes in der Stolbergerstraße von der gesamten Sanierungsmaßnahme Schauspiel/ Oper nun komplett abzukoppeln und zu einer eigenen Maßnahme zu machen. Ein eigener Etat von 2,3 Millionen Euro war dafür bereits vorgesehen. Die Verwaltung wird in diesem Sinne für die Ratssitzung am 20. Mai 2010 eine Vorlage einbringen, mit der das Projekt Stolbergerstraße gestartet werden kann.", so Roters abschließend.

























