25. 05. 2012
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Oper und Schauspiel verschieben Umzug
(js) Oper und Schauspiel haben am Dienstag "nach gründlicher Prüfung" entschieden, auch die kommende Spielzeit noch in den alten Häusern zu spielen. Nach dem Ratsbeschluss zur Sanierung statt Neubau des Schauspielhauses werden die Sanierungsarbeiten für beide Häuser nicht vor Beginn der übernächsten Spielzeit 2011/12 beginnen. Schauspielchefin Karin Beier, Opernintendant Uwe Eric Laufenberg und der geschäftsführende Direktor Patrick Wasserbauer halten an beiden Bühnen einen eingeschränkten Betrieb für "möglich und sinnvoll". In der anstehenden Sommerpause sollen die erforderlichen Sicherheitsauflagen bei Haus- und Bühnentechnik erfolgen.
Für die Oper bedeutet dies, dass die vier ursprünglich für die Außenspielstätten vorgesehenen Neuproduktionen, darunter "Elektra" von Richard Strauß und die Produktion der "Cäcilia Wolkenburg", doch im alten Haus stattfinden. Dort werden sie, da ein Repertoirebetrieb nicht möglich ist, "en bloc" gespielt, das heißt mit dicht aufeinanderfolgenden Terminen. Daneben sollen aber auch die neuen Außenspielstätten – Palladium, Gerling-Konzern, Uni-Aula und Staatenhaus im Rheinpark genutzt werden. Das Schauspiel wird den für die Ausweichstätte EXPO XXI entwickelten Spielplan unverändert auf den Offenbachplatz übertragen. Unannehmlichkeiten wie sie die Auslagerung von Kostümwerkstätten und -fundus mit sich bringt, müssen dafür in Kauf genommen werden.
Die geplante Verlegung des Spielbetriebs ins Schanzen- bzw. Agnesviertel wird vorerst verschoben. Die Werkstätten und das Lager der Oper werden allerdings wie vorgesehen ins Palladium verlagert, auch wird die Verwaltung wie geplant in die angemieteten Räume an der Gürzenichstraße ziehen. Das vom Schauspiel schon angemietete EXPO XXI am Gladbacher Wall soll untervermietet und für die Interimsbespielung vorbereitet werden. Oper und Schauspiel hoffen, im Sommer 2011 dann endlich umziehen zu können.

























