25. 05. 2012
Seite drucken
Stadt vergibt Planungsauftrag zur Sanierung von Oper und Schauspiel
Die Realisierung des Sanierungsprojekts Opernquartier schreitet weiter voran. Wie das städtische Presseamt am gestrigen Mittwoch mitteilte, habe die Stadt nunmehr den Auftrag für die Objektplanung des Großbauvorhabens vergeben. Beauftragt wurde eine Arbeitsgemeinschaft mehrerer Architekturbüros, wie es dazu weiter hieß. Die Aufträge zur Objektplanung musste wegen des erfolgreichen Bürgerbegehrens und des darauffolgenden Ratsbeschlusses neu ausgeschrieben werden. Die Vergabe dieses Planungsauftrages ist nun abgeschlossen. Als nächstes folgt der konkrete Baubeschluss. Auf der letzten Sitzung des Stadtrates hatte die Mehrheit von SPD und Grünen der Verwaltung zudem eine weitere Prüfung mit auf den Weg gegeben. Dabei geht es darum, ob es für die in der Variante 6 geplante Unterbringung von Kinderoper und Studiobühne im Bereich der Opernterassen bzw. im Untergeschoss noch geeignete Alternativen gebe. Ohne diese beiden Objekte würde sich zudem der Kostenrahmen um weitere Millionen reduzieren. Trotz geheimer Abstimmung befürworteten mit 52 Ja-Stimmen mehr Stadtverordnete für diesen Plan, als es die Sitzverteilung im Stadtrat vermuten ließ.
Um eine schnelle Umplanung und Neuauflage des Vergabeverfahrens sicher zu stellen, wurde in den vergangenen Monaten ein europaweites Verfahren durchgeführt. Das ist inzwischen abgeschlossen, so das Presseamt. Als bester Bieter ging eine Arbeitsgemeinschaft (Arge), bestehend aus den Architektenbüros HPP Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG, Köln, und Theater projekte daberto und kollegen mbH, München, hervor. Letzterer war bereits mit der Machbarkeitsstudie zu den beiden alternativen Sanierungsvarianten beauftragt. Im Bereich der Restaurierungsplanung für die denkmalgeschützten Gebäude wird die Arbeitsgemeinschaft der Architekten vom Büro für Restaurierungsplanung Götz Lindlar Breu, Bonn, unterstützt werden. Inzwischen ist auch die Zwei-Wochen-Frist ("Zuschlagsfrist") abgelaufen und die entsprechenden Leistungen beauftragt. Die Arbeitsgemeinschaft habe daraufhin bereits mit den Planungen begonnen, wie die Stadt abschließend versicherte.

























