Wetter

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





25. 05. 2012
Seite drucken

Zwei Nutzungskonzepte für ehemaliges Museum am Ubierring


18.01.2012 10:30 von:(red)

Schlagwörter: Ubierring,Völkerkundemuseum,Rheinische Musikschule,Luxet,Nutzung

Das vormalige Rautenstrauch-Joest-Museum am Ubierring in der Kölner Südstadt soll umgewidmet werden. Nun liegen zwei Vorschläge vor. Foto: Rheinisches Bildarchiv

Das vormalige Völkerkundemuseum am Ubierring soll umgewidmet werden. Bis 2009 Jahren war der klassizistische Bau am Ubierring Sitz des Rautenstrauch-Joest-Museums. Das zog im Herbst 2010 an seinen neuen Standort im Kulturzentrum am Neumarkt. Nun hat die Stadtverwaltung in einer Vorlage zwei mögliche Nutzungskonzepte vorgestellt. Nach Interpretation der FDP-Fraktion ist eine gemeinsame Nutzung durch die Rheinische Musikschule und die Filminitiative Luxet der favorisierte Vorschlag der Verantwortlichen. Zur Diskussion werden wohl eine kleine und einen große Lösung ohne bzw. mit Dachausbau gestellt. Das stößt bei den Liberalen grundsätzlich auf Zustimmung, es gab aber auch kritische Töne.

„Wir begrüßen die Initiative der Verwaltung sehr und freuen uns, dass damit ein Vorschlag aufgegriffen wird, den die FDP vor drei Jahren in die Diskussion eingebracht hat. Damals erschien uns nach Prüfung der Machbarkeitsstudien von Rheinischer Musikschule und Luxet eine gemeinsame Unterbringung möglich. Mit einer solchen Lösung könnte an dieser wichtigen Stelle der Stadt ein Haus für kulturelle und mediale Bildung als lebendiger Ort zwischen Chlodwigplatz und Rheinauhafen entstehen“, erklärten der Vorsitzende der FDP-Fraktion, Ralph Sterck, und Lorenz Deutsch, Vorsitzender der FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt.

Allerdings kritisierten die Liberalen, dass der nun vorgestellte Vorschlag zur zukünftigen Nutzung des Kulturgebäudes in seinen Grundzügen bereits knapp drei Jahre alt. Im Jahr 2009 hatte die Verwaltung in einem Machbarkeitsgutachten Möglichkeiten ausgelotet. Die Verwaltung argumentiert, dass die zuständige Dezernentin Dr. Agnes Klein die Kosten ermitteln und ein Raumkonzept entwickeln musste, bevor die Vorlage in die Beratungsfolge eingebracht werden konnte. Die Zeit bis zur endgültigen Räumung der Immobilie müssen nun dazu genutzt werden, belastbare Planungsgrundlagen zu erarbeiten, forderten die Liberalen abschließend.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse