25. 05. 2012
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AIDS-Gala 2005 zieht ins E-Werk
Als Moderator wird der bekannte Fernsehschaffende Georg Uecker durch
das mehrstündige Programm führen. Neben den Künstlern der ersten Stunde
wie Marion Radtke, Pe Werner, Isabel Varell und natürlich dem
Ideengeber Dirk Bach liest sich die diesjährige Künstlertruppe wie ein
„Who-is-Who“ der rheinischen Künstlergemeinde. Die frischgebackene
Fernsehpreisträgerin Cordula Stratmann wird ebenso dabei sein wie
Moderatorin Barbara Schöneberger, Schauspielerin Kathy Karrenbauer und
Comedian Tommy Krappweis, die jedoch heute noch nicht dabei waren. Die
Einnahmen aus dem Konzert und einer großen Tombola sollen zur Gänze der
Kölner AIDS-Stiftung zugute kommen. 2004 waren das immerhin fast 25.000
Euro. Schirmherrin Elfi Scho-Antwerpes, gleichzeitig Bürgermeisterin
der Stadt, räumt zwar ein, dass die Zuschüsse für die gemeinnützige
Organisation in der jüngsten Vergangenheit massiv gekürzt wurden. Im
abgelaufenen Jahr musste die Zahl der hauptamtlichen Mitarbeiter um 5
auf jetzt 30 gekürzt werden.
Doch zumindest 2005 konnte die Förderung für die AIDS-Hilfe auf dem
Niveau von 2004 stabilisiert werden, so die SPD-Politikerin. Dabei
zeigen gerade die jüngsten Zahlen zu den Neuerkrankungen, dass die
Angst vor Ansteckung vor allem bei den 20- bis 27-Jährigen deutlich
abgenommen habe, erklärte Heidi Eichenbrenner von der AIDS-Hilfe Köln
e.V.. Die Entwicklung neuer Medikamente habe zu der Einschätzung
geführt, dass diese heimtückische Krankheit behandelbar sei. Doch noch
immer gibt keine „Heilung“. Umso wichtiger ist die Fortsetzung dieser
Gala und der Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, betonen
die Organisatoren. Sängerin Juliette Schöppmann ging mit gutem Beispiel
voran und überbrachte eine Geldspende ihres Fanclubs in Höhe von 1400
Euro. Zum Schluss inszenierten die Künstler ein spontane
Live-Performance. Sämtliche Einnahmen der Gala werden der AIDS-Stiftung
zufließen, die unter anderem auch das "Lebenshaus" in Köln-Longerich
betreibt. Und die Gelder werden dringend gebraucht. "Ohne die
Unterstützung der Künstler wäre es eng", räumt Eichenbrenner ein.

























