25. 05. 2012
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Bonn zieht sich aus gemeinsamer Tanzkompanie zurück
Doch nun haben sich die Bonner Verantwortlichen vom Projekt eines
gemeinsamen Tanzensembles zurückgezogen. Dies teilte die Bonner
Stadtverwaltung am heutigen Montag in einer Presseerklärung mit. "Es
schmerzt mich, das Projekt einer gemeinsamen Tanzcompany Köln - Bonn,
in das wir alle viel Hoffnung gesteckt haben, zu den Akten legen
müssen", kommentierte Bonns Kulturdezernent Ludwig Krapf die
Entscheidung der Stadtoberen.
Dabei stand die Zusammenarbeit beider Rheinmetropolen von Anfang an
nicht unter günstigen Vorzeichen. Am Willen eines gemeinsamen Vorgehen
jedenfalls, so betonten die Bonner Verantwortlichen, habe es nicht
gelegen. Vielmehr machte Krapf Etatgründe für das Ausscheren aus der
gemeinsamen Initiative verantwortlich. So hätte die ehemalige
Bundeshauptstadt einen Betrag von rund einer Million Euro pro Jahr
beisteuern müssen. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass dieser
Finanzbedarf nur aufzubringen wäre, wenn er nicht im Etat der
Bundesstadt aufgetaucht wäre, argumentierte Krapf. Diese Hoffnung habe
sich aber in den zurückliegenden Tagen zerschlagen, so Krapf weiter.
Bonns Kulturdezernent hatte eigenen Angaben zufolge bereits die
Fraktionen des Bonner Stadtrates sowie seinen Kölner Amtskollegen Prof.
Georg Quander über diese „Hiobsbotschaft“ unterrichtet, hieß es dazu
aus Bonn abschließend.

























