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25. 05. 2012
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Britney Spears in Köln: Auftritt wirkt lustlos


20.10.2011 16:15 von:

Schlagwörter: Köln,Britney Spears,Konzert,Lanxess Arena,Oktober,2011,Fans,Playback,USA,Popstar

Britney Spears ist zweifellos ein Superstar. Schon von Kindesbeinen an stand die US-Amerikanerin im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Als sie vor mehr einem Jahrzehnt mit der ersten Hit-Single „Baby One More Time“ den weltweiten Durchbruch schaffte, wurde sie endgültig zur öffentlichen Person. Und die Öffentlichkeit hob die junge Pop-Prinzessin zunächst in die erste Reihe der weltweit bekannten Superstars. Doch dem Höhenflug folgte der etappenweise Absturz. Zunächst aber gründete sie mit ihrem ersten Ehemann Kevin Federline eine Familie, brachte zwei gesunde Kinder zur Welt. Als die Ehe geschieden wurde, folgte der richtige Absturz. Sie wurde sogar entmündigt, seither wacht ihr Vater über das Vermögen und die vertraglichen Verpflichtungen des Popstars. Peinliche Auftritte, ein kahl geschorener Schädel und offenkundig werdende Drogenprobleme setzten der Sängerin zu. Nach einem Comeback vor zwei Jahren schien es wieder aufwärts zu gehen. Doch der Auftritt in Köln wirkte auf den neutralen Beobachter alles andere als gelungen.

Zwar überzeugte die Show der US-Interpretin durch viel Choreografie, Lichteffekte und wechselnde Bühnenbilder. Doch nicht alle Lieder wurden live gesungen, eigentlich die wenigsten. Und auch Spears wirkte in ihren fantasievollen Outfits nicht immer bei der Sache. Ihre Bewegungen sind zwar einstudiert, wirken aber lustlos. Auch körperlich scheint die 29-Jährige weit von ihrer einstigen Bühnenperformance entfernt zu sein. Bisweilen scheint sie inmitten ihrer umso fitteren Tanzpartner und –partnerinnen wie ein Fremdkörper zu wirken. Lediglich die in schrillen Farben schimmernden, wechselnden Outfits signalisieren dem Betrachter, wer hier im Mittelpunkt stehen sollte. Den Fans hat es dennoch gefallen, anhaltender Jubel begleitete jedes ihrer Lieder. 8000 ihrer treuesten Fans waren gekommen und zeigten sich dankbar, dass die „Spears“ bei ihrer Tour durch die Metropolen ihre deutschen Fans nicht vergessen hatte. Das aber war es auch schon. Begeisterung oder Euphorie wollte da nicht wirklich aufkommen. Es war, wie die Rheinische Post es umschrieb, der Auftritt einer „Unheimlichen“, „emotionslos“, eine „Simulation eines Konzerts“.







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