25. 05. 2012
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Carmina Burana als Tanz- und Musikaufführung in Herz-Jesu-Kirche
Carl Orffs „Carmina Burana“ soll als Tanz- und Musikaufführung in dem
seit Dezember 2006 fertig sanierten Gotteshaus am Zülpicher Platz
aufgeführt werden.
Projektpartner dieser Veranstaltungsreihe sind die Rheinische
Musikschule der Stadt Köln, das Kulturforum in Herz Jesu, die
Hochschule für Musik, der Gürzenich-Chor sowie das städtische
Humboldt-Gymnasium. Als Solisten werden Katharina Leyhe (Sopran),
Antonio Badinski (Tenor) und Julian Krüper als Bariton auftreten. Es
werden zwischen 700 und 750 Gäste erwartet. Rund 120 zumeist jüngere
Musiker/innen und Tänzer/innen werden auf der Bühne stehen.
„Wir wollen die Kirche öffnen und Musik und Kunst hineinbringen“,
erläuterte die Leiterin des Kulturforum in Herzjesu Benedict Bettina
Hecht. Nach ersten Probeläufen mit einem Totentanz und einem Konzert
des Gürzenich-Chors im vergangenen Dezember 2006 anlässlich des
Abschlusses der über 20 Jahre andauernden Umbau- und Sanierungsarbeiten
soll ab Juni dieses Jahres das Probejahr des Konzepts beginnen, wie
Hecht weiter ausführte. Auch Reif, der die musikalische Gesamtleitung
übernehmen wird, bezeichnete das Konzept, Kultur in die Kirche zu
holen, als „außerordentlich interessant“. „Wir holen die Kunst nicht
aus der Gesellschaft heraus, sollen in die Gesellschaft hinein. Mal
schauen, wie die Zuschauerinnen und Zuschauer mit dieser freundlichen
Konfrontation umgehen werden“, erklärte Reif, der hauptberuflich als
Leiter der Rheinischen Musikschule in Köln-Süd arbeitet. Die
Eintrittspreise liegen bei 15 Euro (ermäßigt zehn Euro), erwartet
werden bis zu 750 Gästen.
Die Aufführungen finden dabei jeweils am Abend (20 Uhr Konzertbeginn)
statt. Der Gürzenich-Chor und der Schulchor des Humboldt-Gymnasiums
werden dabei zusammen mit drei Tanzklassen des Humboldt-Gymnasiums die
berühmte Oper Carl Orffs erstmals auch als Tanzaufführung auf die Bühne
bringen. Mit der Veranstaltung wird gleichzeitig auch das 40-jährige
Jubiläum der Rheinischen Musikschule, die mit ihrem Musikzweig im Jahr
1956 ebenfalls mit dem berühmten Orffschen Werk begann, zu Ende gehen.
„Wir haben uns erlaubt, das Jubiläum ein ganzes Jahr zu begehen“, so
Reif weiter. Der Kirchenbetrieb wird durch die Wochendveranstaltung
indes nicht gestört. Das Hochamt und der Sonntagsgottesdienst werden an
diesem Wochenende in der Mauritiuskirche stattfinden, wie Hecht
bestätigte. Beide Kirchen gehören zusammen mit der Apostelkirche am
Neumarkt zu einer Kirchengemeinde.
Die Rheinische Musikschule arbeitet mit verschiedenen Kölner Schulen
bei der musikalisch-künstlerischen Ausbildung zusammen. Neben dem
Musikzweig gibt es auch eine klassische Tanzausbildung. Die
teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhalten dabei im Rahmen von
Extra-Einheiten am Nachmittag (2-3 Mal pro Woche) Unterricht von den
Dozenten der Rheinischen Musikschule.

























