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25. 05. 2012
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Köln: Heißer Musiksommer im August


30.07.2008 22:00 von:


Aber nun nach intensiven Vorbereitungen setzt die Domstadt zum Sprung an die Spitze der deutschen Musikszene an.   Gleich mehrere Höhepunkte werden in den kommenden drei Wochen den Anhängern aller Musikrichtungen allerlei zu bieten wissen. Der absolute Höhepunkt wird dabei das Musikfest „Music Unlinited Cologne“ werden. Das findet in der kommenden Woche von Donnerstag (7. August) bis Sonntag (10. August) an vier verschiedenen Spielorten statt. Die Organisatoren um den Sponsor Vodafone und die cologne on pop GmbH, Veranstalter der im Anschluss daran stattfindenden c/o pop, rechnen mit über 25.000 Besuchern. Trotz der Debatten im Stadtrat (Köln Nachrichten berichtete) scheinen sich zum Schluss hin auch die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung einig zu sein. Dieses Musikfest ist etwas Positives für Köln. Und so freute sich Schramma, der sich selbst auch als Freund der Reggae-Musik bekannte: „In Köln spielt die Musik. Uns steht im August ein Kulturprogramm bevor, dass an Dichte und Qualität einen Höhepunkt in diesem Jahr darstellen dürfte“, erklärte das Kölner Stadtoberhaupt.

Neben Schramma nahmen zudem der Pressesprecher von Vodafone Deutschland Jens Kürten, der Geschäftsführer der c/o pop Norbert Oberhaus und als Schirmherr des Musikfestes der in Köln lebende Reggae-Musiker Gentlemen Platz. Der findet die Ehre, auf dem Roncalliplatz ein Konzert abzuhalten, noch immer „ein wenig surreal“. Als ehemaliger Freizeit-Skater hat der 33-jährige Musiker ohnehin ein besonderes Verhältnis zum Veranstaltungsort. Auch wenn der Künstler Jamaika sein zweites Zuhause nennt, der Erstwohnsitz bleibe die Domstadt. „Köln strahlt nur so von Kultur und Musik. Der Auftritt auf dem Roncalliplatz ist das Highlight meiner Karriere“, erklärte der international renommierte Reggae-Musiker, der mit bürgerlichen Namen Tilmann Otto heißt. Bei seinem Konzert am Sonntagabend wird Gentlemen ein Potpourri seiner bisherigen Alben auf die Bühne bringen. Allerdings kündigte der erfolgreiche Reggae-Musiker neben seinen "Klassikern" auch einige Überraschungen an. „Es wird für jeden etwas dabei sein“, verspricht er. Konzerte des Reggae-Musikers sind bekannt dafür, dass er nicht nur sein eigenes Programm abspult, sondern immer wieder befreundete Musiker aller Stilrichtungen auf die Bühne holt, um gemeinsame sessions abzuhalten.

Köln - ein gutes Pflaster für Musik der Spitzenklasse

„In Köln klappte die Zusammenarbeit einfach besser“, begründete der Sprecher von Vodafone Deutschland Jens Kürten die Entscheidung, das Festival vor historischer Kulisse auszutragen. So berichtete Kürten auch von der Entscheidungsfindung. Die erste Idee für ein solches Festival kam aus der britischen Zentrale. Das Brandenburger Tor in Berlin sollte den Rahmen für das erste Musikfest dieser Art bilden. Aber schnell kam in der Düsseldorfer Deutschlandszentrale des Mobilfunkgiganten die Idee auf, die Veranstaltung in Köln stattfinden zu lassen. Nach ersten Gesprächen stand der Entschluss dann schnell fest. „Köln war die richtige Entscheidung“, so Kürten weiter. Auch Norbert Oberhaus findet die Idee eines solchen Musikfestes im Vorfeld der c/o pop eine gute Idee für den Musikstandort Köln. „Wir haben Ende März von der Entscheidung für Köln gewusst und mussten dann das Programm zusammenstellen müssen“, beschrieb der c/o pop-Chef die Herausforderung. Mit drei Großkonzerten auf dem Roncalliplatz (neben Gentleman am Sonntag, auch The Killers am Samstag und Massive Attack am Freitag) sowie sechs weiteren Club-Konzerten im Alten Wartesaal, im Stadtgarten sowie im Gloria ist diese Mischung gelungen, wie Oberhaus findet. Die Eintrittspreise für die einzelnen Konzerte liegen dabei dank des siebenstelligen Engagements des Sponsors in einer Spanne zwischen 13 und 29 Euro zzgl. Gebühr. Derzeit sind noch Karten erhältlich, lediglich für das Samstagskonzert auf dem Domplatz könnte es schon bald sehr eng werden, wie die Organisatoren durchblicken ließen.

Der Musiksommer geht noch weiter

Etwas in den Hintergrund gerieten dabei fast die anderen Highlights, die der Kölner Musiksommer sonst noch biete. So wird zum Abschluss der Veranstaltungsreihe „Sommer Köln“ neben der Götz Alsmann-Kombo auch die japanische Trommlergruppe Gocoo im Kölner Mediapark auftreten. Auch hier rechnen die Organisatoren mit großem Zulauf. In der Woche darauf, vom 13. bis 17. August, startet das Musikfestival c/o pop mit einem bunten Musikprogramm und drei begleitenden Veranstaltungen. So ist unter anderem eine Fach- und Publikumsmesse (affair c/o pop), ein internationales Business-Forum (pro c/o pop) sowie ein Kongress (conference c/o pop) geplant. Am 15. August legt dann der österreichische Musiker Hubert von Goisern im Rahmen seiner seit vergangenem Jahr laufenden Fluss-Tournee am Kölner Rheinufer an. Geplant ist unter anderem auch ein Gastspiel der Kölner Rockband BAP. Am vorletzten Tag der fünftägigen Musikveranstaltung beginnt dann zur feierlichen Eröffnung des südlichen Rheinauhafens die offene Veranstaltungsreihe „New Talents – junge Biennale Köln 2008“ mit einer ganzen Woche Programm. An der zukünftigen Kölner Kreativmeile erwartet die Zuhörerinnen und Zuhörer ein Stelldichein von Absolventen der Musikhochschulen aus Köln und Düsseldorf. Einer der Schwerpunkt dort: Jazz-Musik.

Informationen zum Musikfest „music unlimited cologne“ finden Sie im Internet unter: www.vodafone.de/festival.
Programm und veranstaltungen der diesjährigen c/o pop sind im Internet unter: www.c-o-pop.de abrufbar.
Mehr zur Musik-Biennale im Rheinauhafen gibt's unter: www.newtalents-cologne.de.







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