25. 05. 2012
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Köln: Heißer Musiksommer im August
Aber nun nach intensiven Vorbereitungen setzt die Domstadt zum Sprung an die Spitze der deutschen Musikszene an.
Gleich mehrere Höhepunkte werden in den kommenden drei Wochen den
Anhängern aller Musikrichtungen allerlei zu bieten wissen. Der absolute
Höhepunkt wird dabei das Musikfest „Music Unlinited Cologne“ werden.
Das findet in der kommenden Woche von Donnerstag (7. August) bis
Sonntag (10. August) an vier verschiedenen Spielorten statt. Die
Organisatoren um den Sponsor Vodafone und die cologne on pop GmbH,
Veranstalter der im Anschluss daran stattfindenden c/o pop, rechnen mit
über 25.000 Besuchern. Trotz der Debatten im Stadtrat (Köln Nachrichten
berichtete) scheinen sich zum Schluss hin auch die Verantwortlichen aus
Politik und Verwaltung einig zu sein. Dieses Musikfest ist etwas
Positives für Köln. Und so freute sich Schramma, der sich selbst auch
als Freund der Reggae-Musik bekannte: „In Köln spielt die Musik. Uns
steht im August ein Kulturprogramm bevor, dass an Dichte und Qualität
einen Höhepunkt in diesem Jahr darstellen dürfte“, erklärte das Kölner
Stadtoberhaupt.
Neben Schramma nahmen zudem der Pressesprecher von Vodafone Deutschland
Jens Kürten, der Geschäftsführer der c/o pop Norbert Oberhaus und als
Schirmherr des Musikfestes der in Köln lebende Reggae-Musiker Gentlemen
Platz. Der findet die Ehre, auf dem Roncalliplatz ein Konzert
abzuhalten, noch immer „ein wenig surreal“. Als ehemaliger
Freizeit-Skater hat der 33-jährige Musiker ohnehin ein besonderes Verhältnis
zum Veranstaltungsort. Auch wenn der Künstler Jamaika sein zweites
Zuhause nennt, der Erstwohnsitz bleibe die Domstadt. „Köln strahlt nur
so von Kultur und Musik. Der Auftritt auf dem Roncalliplatz ist das
Highlight meiner Karriere“, erklärte der international renommierte
Reggae-Musiker, der mit bürgerlichen Namen Tilmann Otto heißt. Bei
seinem Konzert am Sonntagabend wird Gentlemen ein Potpourri seiner
bisherigen Alben auf die Bühne bringen. Allerdings kündigte der
erfolgreiche Reggae-Musiker neben seinen "Klassikern" auch einige Überraschungen an. „Es wird für
jeden etwas dabei sein“, verspricht er. Konzerte des Reggae-Musikers
sind bekannt dafür, dass er nicht nur sein eigenes Programm abspult,
sondern immer wieder befreundete Musiker aller Stilrichtungen auf die
Bühne holt, um gemeinsame sessions abzuhalten.
Köln - ein gutes Pflaster für Musik der Spitzenklasse
„In Köln klappte die Zusammenarbeit einfach besser“, begründete der
Sprecher von Vodafone Deutschland Jens Kürten die Entscheidung, das
Festival vor historischer Kulisse auszutragen. So berichtete Kürten
auch von der Entscheidungsfindung. Die erste Idee für ein solches
Festival kam aus der britischen Zentrale. Das Brandenburger Tor in
Berlin sollte den Rahmen für das erste Musikfest dieser Art bilden.
Aber schnell kam in der Düsseldorfer Deutschlandszentrale des
Mobilfunkgiganten die Idee auf, die Veranstaltung in Köln stattfinden
zu lassen. Nach ersten Gesprächen stand der Entschluss dann schnell
fest. „Köln war die richtige Entscheidung“, so Kürten weiter. Auch
Norbert Oberhaus findet die Idee eines solchen Musikfestes im Vorfeld
der c/o pop eine gute Idee für den Musikstandort Köln. „Wir haben Ende
März von der Entscheidung für Köln gewusst und mussten dann das
Programm zusammenstellen müssen“, beschrieb der c/o pop-Chef die
Herausforderung. Mit drei Großkonzerten auf dem Roncalliplatz (neben
Gentleman am Sonntag, auch The Killers am Samstag und Massive Attack am
Freitag) sowie sechs weiteren Club-Konzerten im Alten Wartesaal, im
Stadtgarten sowie im Gloria ist diese Mischung gelungen, wie Oberhaus
findet. Die Eintrittspreise für die einzelnen Konzerte liegen dabei
dank des siebenstelligen Engagements des Sponsors in einer Spanne
zwischen 13 und 29 Euro zzgl. Gebühr. Derzeit sind noch Karten erhältlich, lediglich
für das Samstagskonzert auf dem Domplatz könnte es schon bald sehr eng
werden, wie die Organisatoren durchblicken ließen.
Der Musiksommer geht noch weiter
Etwas in den Hintergrund gerieten dabei fast die anderen Highlights,
die der Kölner Musiksommer sonst noch biete. So wird zum Abschluss der
Veranstaltungsreihe
„Sommer Köln“ neben der Götz Alsmann-Kombo auch die japanische
Trommlergruppe Gocoo im Kölner Mediapark auftreten. Auch hier rechnen
die Organisatoren mit großem Zulauf. In der Woche darauf, vom 13. bis
17. August, startet das Musikfestival c/o pop mit einem bunten
Musikprogramm und drei begleitenden Veranstaltungen. So ist unter
anderem eine Fach- und Publikumsmesse (affair c/o pop), ein
internationales Business-Forum (pro c/o pop) sowie ein Kongress
(conference c/o pop) geplant. Am 15. August legt dann der
österreichische Musiker Hubert von Goisern im Rahmen seiner seit
vergangenem Jahr laufenden Fluss-Tournee am Kölner Rheinufer an.
Geplant ist unter anderem auch ein Gastspiel der Kölner Rockband BAP.
Am vorletzten Tag der fünftägigen Musikveranstaltung beginnt dann zur
feierlichen Eröffnung des südlichen Rheinauhafens die offene
Veranstaltungsreihe „New Talents – junge Biennale Köln 2008“ mit einer
ganzen Woche Programm. An der zukünftigen Kölner Kreativmeile erwartet
die Zuhörerinnen und Zuhörer ein Stelldichein von Absolventen der
Musikhochschulen aus Köln und Düsseldorf. Einer der Schwerpunkt dort:
Jazz-Musik.
Informationen zum Musikfest „music unlimited cologne“ finden Sie im Internet unter: www.vodafone.de/festival.
Programm und veranstaltungen der diesjährigen c/o pop sind im Internet unter: www.c-o-pop.de abrufbar.
Mehr zur Musik-Biennale im Rheinauhafen gibt's unter: www.newtalents-cologne.de.

























