25. 05. 2012
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Kölner Irrlichter gewinnen drei Auszeichnungen
Auf dem fünften Falkensteiner Turnier für mittelalterliche Musik haben die Kölner Irrlichter dem Musikstandort Köln alle Ehre gemacht. Auf der gleichnamigen Burg errangen die Minnesängerinnen aus dem Rheinland gleich alle drei Preise und traten damit den Beweis an, dass der Musikstandort Köln viele Facetten auf höchstem Niveau bietet. Wie die Veranstalter am heutigen Montag bekannt gaben, waren am vergangenen Wochenende alle Stars der Minne-Szene im Harz zugegen. Im Fokus der Veranstaltung stand die Erinnerung an die Stars der legendären Mittelalter-Rockgruppe "Ougenweide" um Leadsänger Olaf Cassalich. Selbst Minne Graw, die weibliche Sängerin von Ougenweide hatte ihren Auftritt als Überraschungsgast. Moderiert wurde der Event vor der historischen Kulisse der Burg Falkenstein von Meister Frauenlob, alias Peter Will.
Neun Kandidaten kämpften um die Krone. Unter anderem interpretierter Holger Schäfer das Stück "Der Blinde und der Lahme" zur Harfe und unterstützt durch Sängerin Dagmar Jahn. Knud Seckel sang das Frühlingslied "Totus floreo" mit Emphase zu einer rhythmisch pointierten Begleitung. Marcus van Langen verausgabte sich beim "Rivalen" mit Schalmei als eifersüchtiger Liebhaber zum Humpa-Klängen. Der Multiinstrumentalist Skandor inszenierte die Fabel vom "Fuchs und Raben" mit Bandura, Cister und Basskrummhorn. Das Duo Vrouwenheide musste wegen krankheitsbedingten Ausfalls solistisch agieren, die Austreibung eines Wurmes mit sakralen Gesängen und Gebeten zum "Pferdesegen" gelang trotzdem. Ursel Peters widmete sich zum Akkordeon mit frisch-frecher Frauenpower dem namensgebenden Stück "Ougenweide". Die Spielleut Irregang aus Jena besangen zu Trommel- und Schalmeinenklängen von ihrem Besuch im "Badehaus". Arundo aus Hannover setzten schließlich den Schlusspunkt mit ihrer Version von "Sol". Trotz dieser Konkurrenz stand relativ schnell fest, dass der Kölner Beitrag am Ende die Nase vorn haben wird. Sowohl Publikum wie Experten des Minnesang konnten die Minnesängerinnen aus der Domstadt überzeugen. Selbst für die Hörer des Mittelalterradios "Aena" war der Kölner Beitrag – ein "Cover" des Ougenweide-Klassikers "Wan si dahs" - der Beste.
Weitere Informationen zum dreifachen Preisträger des diesjährigen Gesangesturniers finden Sie im Internet unter: www.die-irrlichter.de.

























