25. 05. 2012
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Kölner Musiknacht: 100 Konzerte mit mehr als 300 Künstlern
Ob Gentlemen auf dem Roncalliplatz oder die anschließend mit großer
internationaler Aufmerksamkeit gestartete Musikfestival c/o pop, Köln
will auch zukünftig alles dafür geben, seinen weltweiten Ruf als
Musikstadt zu bestätigen.
Am 20. September dieses Jahres haben sich die Organisatoren des
Musikfestes vorgenommen, genau diesen Anspruch erneut unter Beweis zu
stellen. Veranstalter ist der Initiativkreis Freie Musik (IFM-Projekte
e.V.), der die nächtliche Konzertserie zusammen mit dem Kölner
Kulturamt, der Stabsstelle Event im Amt des Kölner Oberbürgermeisters
sowie KölnTourismus organisiert. Dabei sollen vor allem Musikgenres zur
Geltung kommen, die sonst eher weniger Präsenz in den gängigen Medien
haben. Neben Jazz wird es zahlreiche Konzerte aus dem Bereich
Weltmusik, experimentelle Musik, Jazz- oder Chorstücke und vieles mehr.
Die Konzerte finden dabei an über 25 Spielorten statt, hieß es dazu
weiter.
Auch am Konzept wurde gefeilt. Gegenüber den vorherigen Veranstaltungen
dieser Art gibt es einige Änderungen, die auch künftig fortgeführt
werden sollen. Ab sofort legen die Veranstalter in jeder Musiknacht den
Fokus auf eine bestimmte Musikrichtung. Der erste thematische
Schwerpunkt wird die Neue Musik sein, zeitgenössische Stücke,
vorgetragen von Künstlern und Institutionen des ON - Neue Musik
Köln-Netzwerks. Entsprechende Stücke sind mit einem ON-Logo
gekennzeichnet. Zu den teilnehmenden Künstlern zählen unter anderem
Wilfried Kaets, Till Kniola, Gudrun Mettig, Maria Spering, Georg
Wissel, Torsten Nagel, h. w. koch, Dr. Rainer Nonnenmann, Jarry Singla,
Peter Kahlenborn, Dr. Robert von Zahn und Albrecht Zummach.
Philharmoinie, Stadtgarten oder die Sendesäle des Westdeutschen
Rundfunks (WDR) standen schon in der Vergangenheit als Spielorte
bereits. Etwas ungewöhnlicher dürfte die Musik in der Kirche St. Agnes
sein. Hier wie auch im Belgischen Haus oder dem Museum für angewandte
Kunst an der Rechtsschule klingen. Nach dem Konzertabend laden die
Organisatoren zur nächtlichen Party ins Alte Pfandhaus ein, Beginn dort
ist 1 Uhr. Die Tageskarte kostet 15 Euro und berechtigt zum Besuch
aller Veranstaltungen. Als besonderer Service darf der Sitzplatz für
das erste gewählte Konzert reserviert werden. Will man allerdings
weiter ziehen, entfällt dieser Service. Neben dem nun gestarteten
Vorverkauf sollen aber auch an den Abendkassen der Spielorte noch
ausreichend Karten vorhanden sein, hieß es dazu abschließend.

























