25. 05. 2012
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Projekt Migration hat hohen Besuch aus Düsseldorf
Die Ausstellung, die seit
dem 1. Oktober 2005 an drei Standorten (unter anderem dem Standort des
Kunstvereins an der Hahnenstraße) stattfindet, endet am 15. Januar 2006. Kuratoriumsmitglied Martin Rapp und Co-Initiator Aytac Eryilmaz
erläuterten dem Minister die Grundideen der Ausstellung. An insgesamt
fünf Standorten u.a. einem Info-Stand am Heumarkt nahe des
Reiterdenkmals wollen die Initiatoren Migration als „gesellschaftliche
Dynamik“ darstellen. Insgesamt Fast 100 Künstler beteiligten sich an
der Ausstellung, unter den Exponaten befinden sich u.a. auch Werke von
Joseph Beuys und Rosemarie Trockels. Zwar hat die Bundesstiftung Kultur
die Ausstellung 2002 maßgeblich initiiert und durch Zuschüsse
gefördert, eine Fortsetzung ist jedoch vorerst nicht geplant.
In einer anschließenden Pressekonferenz betonte Minister Laschet die
Bedeutung von Migration und deren öffentlicher Wahrnehmung. Er zeigte
sich dabei überzeugt, dass durch das Projekt Migration die Lebensweise,
Kultur und Praxis gelebter Migration für viele Menschen überhaupt erst
erfahrbar wird. Dies trägt zur Akzeptanz und zum Verstehen der
Andersartigkeit bei und überwindet damit zahlreiche Vorurteile.
Die Veranstaltung rief darüber hinaus in Erinnerung, dass zum Beispiel nach dem II.Weltkrieg viele Deutsche selbst zu „Einwanderern“ in ihrem eigenen Land wurden. Er wünsche sich, dass nicht nur über Defizite und Probleme gesprochen werde, sondern auch über Chancen und Potenziale, erklärte der Minister weiter. Die Ausstellung endet am 15. Januar 2006. Angaben zu Besucherzahlen machten die Organisatoren nicht. Die Organisatoren waren jedoch mit dem Ergebnis und der Resonanz zufrieden, so Rapp abschließend.

























