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24. 07. 2014
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Freie Theater wollen mehr Geld


04.10.2009 16:56 von:

Schlagwörter: Köln,Freie,Theater,Fördermittel,Theateplattform,Oberbürgermeister,Roters,Kulture

(js) Mehr Geld für die freie Theaterszene fordert die Kölner Theaterplattform. Der Zusammenschluss von neun Theaterbetrieben will sich nicht mit der Ankündigung des neuen Kölner Oberbürgermeisters Jürgen Roters zufrieden geben, wonach die Kultur das letzte Ressort sei, in dem er – angesichts er angesichts der Finanzkrise im städtischen Haushalt – Kürzungen vornehmen werde. "Keine Kürzungen sind noch kein Erfolg", heißt es dazu in einer Stellungnahme, die am heutigen Sonntag veröffentlicht wurde, einen Tag vor der Sitzung des Theaterbeirats. Stattdessen müsse der Kulturetat weiter sukzessive bis auf rund 200 Euro pro Einwohner erhöht werden, forderten die Kulturschaffenden.

Für die freien Theater und Theaterensembles wird eine Erhöhung der Förderung auf zehn Prozent der Mittel gefordert, die jährlich für die städtischen Bühnen aufgebracht werden. Begründet wird dies unter anderem mit der höheren Besucherzahl (rund 520.000) gegenüber Schauspiel und Oper (etwas weniger als 300.000). Letztere erhalten im Jahr 46 Millionen, die freie Theater dagegen insgesamt nur 1,7 Millionen Euro. Der Mindestbedarf aber betrage 3,3 Millionen. Dieses Geld sei auch nötig, um den Künstlern ein menschenwürdiges Auskommen zu sichern. Die Zehn-Prozent-Forderung der Theaterplattform deckt sich mit den Versprechen von CDU und FDP im Vorfeld der Kommunalwahl, aus der allerdings beide Parteien Ende August als Verlierer hervorgingen. Nach Ansicht der Theater-Plattform habe Köln als Kunst- und Kulturstadt nur dann eine Zukunft, wenn der Kulturetat wie geplant sukzessive bis auf rund 200 Euro pro Einwohner erhöht werde.







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