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25. 10. 2014
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Donnerstag ist "Frei" Tag in Kölner Museen


10.03.2009 20:39 von:

Schlagwörter: Köln,Köln-Tag,Eintritt,Stadt,Museen,Kulturverwaltung,Ratsbeschluss

Am 2. April findet in Köln erstmals der so genannte Köln-Tag der Museen statt. Nachdem trotz kritischer Töne der Stadtrat mehrheitlich dem Konzept des so genannten Köln-Tages zugestimmt hatte, hat die Kulturverwaltung am gestrigen Montag den Zeitplan für das laufende Jahr 2009 vorgestellt. Eine eigens dafür angesetzte Pressekonferenz musste aus Anlass des eingestürzten Historischen Archivs abgesagt werden. Der Köln-Tag ermöglicht allen in Köln gemeldeten Einwohnerinnen und Einwohnern den kostenfreien Zutritt zu den ständigen Sammlungen der neun Kölner Museen. In der entscheidenden Debatte des Ausschuss für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen im Januar 2009 hatte sich Kritik an den deutlich gestiegenen Kosten der Initiative von Rot-Grün entzündet. Im Gegensatz zu den im Ratsbeschluss vom August 2008 vorgesehenen Kostenrahmen in Höhe von 150.000 Euro belaufen sich die Gesamtkosten der Aktion nun auf etwas über 480.000 Euro pro Jahr. Darin enthalten sind zudem verlängerte Öffnungszeiten der städtischen Museen, wie die Fachverwaltung damals vortrug.

Als Eintrittskarte für das Museum Ludwig, das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, das Römisch-Germanische Museum, das Museum für Angewandte Kunst, das Museum für Ostasiatische Kunst, das Kölnische Stadtmuseum, das Museum Schnütgen, das Rautenstrauch-Joest-Museum, das NS-Dokumentationszentrum und das Praetorium reicht der Personalausweis. Für den Besuch von Sonderausstellungen gilt nach wie vor der reguläre Eintrittspreis. Die Häuser haben an den KölnTagen durchgehend bis 22 Uhr geöffnet. Am heutigen Dienstag startete die Stadtverwaltung eine Plakatierung mit großformatigen Werbeträgern an 230 Standorten im Stadtgebiet. Hinzu kommt, dass der Museumsdienst Köln am ersten Donnerstag im Monat besondere öffentliche Führungen und Veranstaltungen organisiert. Sie sollen auch Gästen, die bisher selten Gelegenheit zum Besuch der Museen hatten, einen Einblick in die Schätze der Häuser bieten. Neben den öffentlichen Angeboten sind für Sozialverbände und andere Einrichtungen niederschwellige Programme in der Entwicklung, die den Erstbesuch zum Erlebnis werden lassen, so die Verantwortlichen.

Daneben soll die Neuregelung des Zugang zu den städtischen Kulturbetrieben (Ausnahme: Sonderausstellungen) vor allem Jugendlichen unter 18 Jahren, KölnPass-Inhaber sowie Geburtstagskinder von dem Angebot eines kostenfreien Eintritts profitieren. "Wir wünschen uns, dass sich schon bald die gesamte Region anschließt", erklärte Kölns Kulturdezernent Prof. Georg Quander. Der Beigeordnete bestätigte dabei erste Gespräche mit dem Rheinisch-Bergischen-Kreis, dem Rhein-Erft-Kreis, der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Oberbergischen Kreis, dem Kreis Neuss, der Stadt Leverkusen und dem Landschaftsverband Rheinland. Das Ziel sei, einen Rheinischen Museumstag zu etablieren, an dem alle Menschen in der Region einmal im Monat kostenfrei die Sammlungen der Museen im gesamten Rheinland besuchen können", wie Kölns oberster Kulturverantwortlicher erläuterte. Mit den nichtstädtischen Museen in Köln, also zum Beispiel dem Schokoladenmuseum, dem Sport- und Olympiamuseum oder dem Käthe Kollwitz Museum, soll es ebenfalls Gespräche im Hinblick auf einen Rheinischen Museumstag geben, hieß es dazu weiter.

Die Köln-Tage findet jeweils am ersten Donnerstag des Monats statt.







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