22. 05. 2013
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Düsseldorf und Aachen sind Gewinner des NRW-Jugendkulturpreises 2008
Der Hauptreis ging dabei an den Düsseldorfer Verein KABAWIL e.V. für
das Tanztheaterprojekt „Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?".
Das Projekt thematisiert die Schwierigkeiten eines Dunkelhäutigen, sich
in eine vorwiegend weiße Gesellschaft zu integrieren. Dabei werden
unter anderem auch Anfeindungen und Diskriminierungen im täglichen
Leben thematisiert. Dafür gab es aus der Hand des Ministers neben der
Urkunde auch einen Scheck in Höhe von 3500 Euro. Der erstmals
verliehenen Sonderpreis „Young Europe“ ging nach Aachen. Das
Bildungswerk Carolus Magnus wurde für das grenzüberschreitende
Modellprojekt „Europa – kreativ entdecken“ mit einem Preisgeld in Höhe
von 1500 Euro gewürdigt. 600 Grundschulkinder aus der Grenzregion haben
zusammen mit 15 Künstlern aus drei Ländern ihre Visionen eines
zukünftigen Europas künstlerisch verarbeitet.
Kölner Projekt erzielt geteilten zweiten Platz
Auch ein Projekt aus der Domstadt wurde beim der Veranstaltung geehrt.
Für ihr Filmprojekt „My Home“ erhielten die Teammitglieder um Thorsten
Kellermann, den Künstlerverein Kran 51 e.V. sowie die Mitglieder der
Projektgruppe der Hauptschule Rendsburger Straße den zweiten Platz und
ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro. Diesen zweiten Platz teilte sich
das Kölner Projekt mit dem Verein „JAS – Jugend – Architektur – Stadt
e.V. aus Gelsenkirchen für ihr Projekt zur Förderung der baukulturellen
Bildung mit Kindern und Jugendlichen. Vier weitere Beiträge wurden mit
jeweils 500 Euro und dem geteilten dritten Platz geehrt.
„Kinder und Jugendliche haben ein großes künstlerisches Potenzial. Sie
sind kreativ und gesellschaftspolitisch aktiv“, lobte Minister Laschet
die große Resonanz auf die zehnte Ausgabe des landesweiten Wettbewerbs.
Insgesamt nahmen rund 15.000 Schulkinder aller Schulformen mit 271
Projekten an dem Landeswettbewerb teil. Die zehnte Ausgabe war damit
die bislang erfolgreichste in der Geschichte des 1991 initiierten
Wettbewerbs. Veranstaltet und organisiert wurde die Veranstaltung von
der Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogischer Dienste (LKD) und der
Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturellen Jugendarbeit (LKJ). Im Rahmen
des derzeit gültigen Jugendförderplans (Gesamtvolumen: 75,1 Millionen
Euro pro Jahr) werden Kulturprojekte mit rund 2,1 Millionen Euro vom
Land gefördert. Die Förderung für den Jugendkulturpreis beläuft sich
nach Angaben des Ministeriums auf 30.000 Euro, wie das Ministerium
abschließend bekannt gab.
Weitere Informationen zum Jugendkulturpreis sowie zu den einzelnen
Preisträgern finden Sie im Internet unter:
www.jugendkulturpreis.de.






















