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1. 11. 2014
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Ein Blick hinter geschützte Mauern


26.08.2010 13:14 von:

Schlagwörter: Köln,Denkmal,Tag des offenen Denkmals,Dom,Kirchen,Museum,Deutz,Handicap

(js) Sie wollten schon immer einmal einen Blick hinter die Kulissen des Dom-Hotels werfen? Oder die Rodenkirchener Autobahn-Brücke von innen besichtigen? Einen Blick in den Rundbunker unter dem Oberlandesgericht werfen? Was dem Normalsterblichen sonst verwehrt ist, beim bundesweiten "Tag des offenen Denkmals" ist es möglich. Am Sonntag, dem 12. September, findet er zum 18. Mal statt. Unter dem Motto "Kultur in Bewegung" öffnen allein in Köln 80 Orte zum Thema "Reisen, Handel und Verkehr" der Öffentlichkeit ihre Türen.

Neben eher selten zugänglichen "Raritäten", zu denen auch das Kunsthaus Lempertz, das Hotel Viktoria oder der Bahnhof "Belvedere" in Müngersdorf gehören, laden auch gute bekannte zum besuch ein. So stehen die romanischen Kirchen auf dem Programm, Haus Balchem im Severeinsviertel, Sachsenturm und Ulrepforte, das Motorenmuseum der Deutz AG oder das alte Zollhaus, das heute das Sport- und Olympiamuseum beherbergt. Um Aufmerksamkeit – und vielleicht die ein oder andere Spende – kämpft auch Verein "ET 57", der auf dem Gelände des Rheinischen Industriebahn-Museum in Longerich der mit viel Liebe und persönlichem Einsatz einen alten Doppeltriebwagen "ET 57" der ehemaligen Köln-Bonner-Eisenbahn restauriert. Außerdem werden in diesem Jahr erstmals Führungen für Familien mit Kindern und – in leichter Sprache – für Menschen mit Handicap angeboten. Insgesamt stehen 320 Führungen auf dem Programm.

Der "Tag des offenen Denkmals" soll die Öffentlichkeit über Sinn und Zweck von Denkmalschutz und Denkmalpflege informieren und das Interesse an der Erhaltung historischer Baudenkmäler wecken und fördern. Besonders in Köln scheint es da ja mancherorts Nachholbedarf zu geben. 28.000 Besucher wurden im Vorjahr gezählt, in diesem Jahr hofft Kölns oberste Denkmalschützerin Renate Kaymer auf einen neuen Rekord. Das Programm liegt ab sofort u.a. in den Bürgerämtern, den städtischen Museen und bei KölnTourismus aus. Außerdem steht es unter www.stadt-koeln.de/tagdesdenkmals im Internet. Dort sind auch mehrere Orte zu finden, die erst nach der Drucklegung des Programmheftchens dazu kamen.

Ãœbrigens: Wer Dom-Hotel oder Rodenkirchener Autobahnbrücke besichtigen will, sollte sich ganz schnell anmelden, denn die Teilnehmerzahl ist bei den Führungen begrenzt.







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