25. 05. 2012
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Eine Woche für die Fotografie
(js) Seit über 50 Jahren gibt es im Zweijahres-Rhythmus die Fotomesse "photokina" mit ihren Bilderschauen. Seit 19 Jahren gibt es jährlich die "photoszene Köln". 2009 haben sich beide zusammengetan und als neue "Dachmarke" "photo.Cologne" gegründet. Weiter im Bund: Das Kulturdezernat und das Museum für Angewandte Kunst. Gemeinsames Ziel ist es, Köln als Foto-Standort stärken und ausbauen und die in der Stadt vorhandenen rund 30 großen Fotosammlungen bekannter machen. Wie dies im kommenden September – vor allem parallel zur "photokina" (21.-26. September) – erstmals aussehen wird, stellten die Vertreter der beteiligten Institutionen am Donnerstag der Öffentlichkeit vor.
Im Mittelpunkt steht das "IPK-Festival", maßgeblich organisiert von der Internationalen Photoszene Köln e.V. (IPK). Es ist gleichsam die Fortsetzung der "photoszene", bei der auch in diesem Jahr wieder 70 Galerien und Museen alte und neue Kostbarkeiten aus Fotokunst, -dokumentation und -journalismus zeigen. Erstmals gibt es dafür auch eine zentrale Anlaufstelle: Das Museum für Angewandte Kunst hat sich als Festivalzentrum zur Verfügung gestellt. Hier wird auch schon Anfang September eine Ausstellung des Magnum-Fotografen René Burri eröffnet, der u.a. durch sein Foto von Che Guevara mit Zigarre bekannt wurde. Auch Michael von Graffenried, Peter Bialbrzeski und Jim Rakete werden ihre Arbeiten zeigen. In der "IPK-photographer‘s night" am 23. September wird erstmals der "Internationale BFF-Förderpreis & Reinhart-Wolf-Preis" verliehen. Zudem gibt es Diskussionsveranstaltungen.
Schon bei der letzten "photokina" hat die veranstaltende Kölnmesse mit der "visual gallery"ein neues Konzept für die Fotoausstellungen in den Messehallen gefunden. In diesem Jahr dreht sich alles um die (Foto-)"Schätze der Stadt". Exemplarisch vorgestellt werden Exponate aus den Fotosammlungen des Rheinischen Bildarchivs, der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv, des Kölnischen Stadtmuseums und der Theaterwissenschaftlichen Sammlung in Schloss Wahn. In die zweite Runde geht auch "Köln fotografiert", das Fotoamateuren weit über 100 Workshops, Exkursionen und Fototermine anbietet.

























