18. 06. 2013
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Elf farbige Papierschiffe für die Partnerstadt
Mit dieser Frage beschäftigte sich der Kölner Künstler Werner Weber
bereits seit fast zwei Jahren.
Damals faltete er zum ersten Mal im Namen der Kunst Papier zu
überdimensionalen Sschiffen zusammen, um sie öffentlich auszustellen.
Die erste Idee war geboren nun musste nur noch das verbindende Element
her. Hier reichte dem Künstler ein Blick in die Landkarte, beide Städte
liegen am gleichen Fluss. Und so werden die elf akurat gefaltete und
in wasserdichten Transportkisten Papierschiffe aus elf Meter langen
Papierbahnen am kommenden Samstag in der niederländischen
Partnerstadt Rotterdam sein, um dort den Rotterdamern an gleich
zwei Ausstellungen den Blick auf sein Werk zu ermöglichen. Gelebte
Kunstpartnerschaft zwischen beiden Städten und ein gutes Beispiel für
beste interkommunale Beziehungen. An der Realisierung hatte auch die
Deutsch-Niederländische Gesellschaft Köln e.V. sowie acht weitere
Sponsoren.
Passend zum Thema "Rhein" werden die beiden Holzkisten das letzte Stück bis zu ihrem
Bestimmungsort auf einem Rheinschiff zurücklegen. Zunächst werden sie
in der Lobby des World Port Centers ausgestellt. Aber schon wenige Tage
später folgt der stadtinterne Umzug in das Maritim Museum, wo vom 5.
September an die World Port Days (deutsch: Welthafentage) stattfinden
werden. „Das ganze Projekt hat dank der Unterstützung aus beiden
Städten in den letzten Wochen und Monaten an Dynamik gewonnen“,
erklärte der Künstler gegenüber Köln Nachrichten. Wassertauglich sind
die elf bunten Schiffe übrigens nicht. Zumindest an einem der
gefalteten Ausstellungsstücke blinzelte das Licht durch, ein Hinweis
auf erste Spuren. Für den Künstler kein Problem. „Die Kunstwerke zeigen
die Fragilität und das ist auch so gewollt“. Den Kölner Besuchern hat
es jedenfalls gefallen. „Papierschiffe falten können wir alle. Aber auf
die Idee zu kommen, das mit dem Rhein und der Partnerstadt zu
verbinden, das ist Kunst“, so ein Gast, der aus Venlo kam.
Weitere Infos zum Künstler finden Sie im Internet unter: www.werner-weber-atelier.de.






















