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24. 04. 2014
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Erster Köln-Tag: Volle Häuser trotz Frühlingswetter


03.04.2009 15:09 von:

Schlagwörter: Köln,Köln-Tag,Besucherzahlen,Eintritt,Kulturbetrieb,Erfolg,Kulturverwaltung

Am heutigen Donnerstag war der erste Köln-Tag. Alle Kölnerinnen und Kölner haben am jeweils ersten Donnerstag im Monat zukünftig die Möglichkeit, die städtischen Museen kostenlos zu besuchen. Einzige Voraussetzung für den freien Eintritt ist der gültige Personalausweis oder eine Meldebestätigung. Nachdem der Stadtrat im vergangenen Jahr auf Antrag des Kernbündnisses mehrheitlich die Einführung eines solchen Köln-Tages beschlossen, legte die Kölner Kulturverwaltung Anfang dieses Jahres die Kulturverwaltung die überarbeitete Kalkulation vor. Zwar wurde mit dem Ratsbeschluss zugleich auch eine Obergrenze von 150.000 Euro pro Jahr beschlossen. Zusammen mit speziellen Führungen des Museumsdienstes an diesen Tagen, längeren Öffnungszeiten bis 22 Uhr und den zu erwartenden Einnahmeausfällen wird das Geschenk an die kunstinteressierten Kölnerinnen und Kölner allerdings deutlich teurer. "Wir kalkulieren mit einer halben Million Euro", erklärte Kulturdezernent Prof. Georg Quander bei einer Begehung von gleich vier der zehn Kulturbetriebe, die fortan einmal im Monat kostenlos sind. Quander hofft zudem, dass Erstbesucher zu einem späteren Zeitpunkt wiederkehren, und dann Geld bezahlen. "Wir hoffen auf Neukunden", so Quander weiter.

Positives Fazit – Besucherzahlen deutlich erhöht

Der subjektive Eindruck, den sich auch der oberste Kulturverantwortliche der Stadt bei seinem Rundgang verschaffen konnte, hatte sich am darauf folgenden Tag bestätigt. So meldete das städtische Presseamt am heutigen Freitag nach Auswertung der vorläufigen Besucherzahlen deutliche Steigerungen der Besucherzahlen. Vergleichsmaßstab waren dabei die sonst üblichen Besucherzahlen eines normalen Donnerstags. Selbst das frühlingshafte Wetter mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von über 20 Grad Celsius konnten die Kulturinteressierten nicht davon abhalten, sich die ständigen Sammlungen der Museen zu betrachten. Insgesamt haben rund 5000 Besucher den Weg in die zehn städtischen Kulturbetriebe gefunden. Im Museum für Angewandte Kunst ermittelten die Verantwortlichen den größten prozentualen Anstieg. Kommen an einem normalen Wochentag üblicherweise etwas mehr als 100 Besucher in das Museum an der Rechtschule waren es am ersten Köln-Tag 510. Ähnlich deutlich stieg auch die Besucherzahl im Wallraf-Richartz-Museum. Statt der sonst üblichen 300 kamen rund 800 Besucher in das Museum am Rathausplatz. Auch die verlängerten Öffnungszeiten bis 22 Uhr kamen beim kunstinteressierten Publikum gut an. Auch hier lag das Museum für Angewandte Kunst an der Spitze der Kölner Kulturbetriebe. Zu später Stunde wurden alleine rund 200 Besucher gezählt, im Römisch-Germanischen Museum am Dom immerhin noch gut 120.

Der Köln-Tag findet an jedem ersten Donnerstag im Monat statt. Nicht in dem Angebot enthalten sind allerdings Sonderausstellungen. Die Öffnungszeiten wurden gleichzeitig mit dem Start des Köln-Tages auf 22 Uhr ausgedehnt. Weitere Informationen zu Führungen durch die Kölner Museen auch über den Köln-Tag hinaus finden Sie auf den Internetseiten des Museumsdienstes unter: www.museenkoeln.de.







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