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26. 11. 2014
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Erstinszenierung der Oper "Samson et Dalila" verschoben


02.05.2009 10:40 von:

Schlagwörter: Köln,Oper,Opernaufführung,Samsin et Dalila,Tillmann Knabe,Skandal,Inszenierung

Die Aufführung "Samson et Dalila" steht unter keinem guten Stern. Erst meldeten sich mehrere Chormitglieder wegen Krankheit ab. Sie hatten bei den Proben die Inszenierung von Regisseur Tillmann Knabe als zu brutal und ehrverletzend beschrieben. Obwohl dieser Konflikt in der Folge halbwegs gelöst wurde, blieb das Stück wegen seiner Inszenierung und insbesondere wegen der Kommunikationspolitik des Regisseurs weiterhin in der öffentlichen Kritik. Für Generalmusikdirektor Markus Stenz ist dies ein ganz normaler Vorgang, wie er auf einer Podiumsdiskussion des Presseclubs vor Wochenfrist angab. Eigentlich sollte am heutigen Samstag erstmals im Kölner Opernhaus auf die Bühne gebracht werden. Nun verschiebt sich der Termin der Premiere auf den kommenden Samstag am 9. Mai 2009.

Die Opernverantwortlichen werden am heutigen Samstag die Oper "Barbiere di Siviglia" von Rossine aufführen. Die bereits gekauften Karten für die Premiere sollen aber nicht verfallen, hieß es dazu weiter. Unterdessen bestätigten die offiziellen Stellen, dass die Generalprobe ohne größere Probleme abgelaufen sei. Hesse von Steinen war erst Mitte vergangenen Monats für ihre Kollegin Dalia Schaechter eingesprungen, die nach Auseinandersetzungen aus der Produktion ausgestiegen war. Sie wie auch andere Mitglieder des Ensembles hatten wegen der brutalen Szenen eigenen Angaben zufolge unter psychischen Belastungen und Schlafstörungen gelitten.







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