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25. 10. 2014
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Kölner Musikfestival auf vollen Touren


25.06.2011 17:03 von:

Schlagwörter: Köln,c/o pop,Musikfestival,C'nB,Musik,Popkomm,Organisatoren,Besucher,Rekord,2011

Nachdem die c/o pop im Jahr 2004 als damaliger Ersatz für die Popkomm ihr Dasein begann, war es noch eine Veranstaltung für Insider. Inzwischen hat sich das Musikfestival längst in der ersten Reihe international bedeutender Musikveranstaltungen etabliert. Am vergangenen Mittwoch begann die c/o pop, morgen wird sie zu Ende gehen. Insgesamt werden von Mittwoch bis Sonntag bei 47 Konzerten rund 140 Künstler aus 25 Ländern in der Domstadt einen Auftritt haben. Für Aufsehen sorgen auch in diesem Jahr wieder ungewöhnliche Veranstaltungsorte. Neben Philharmonie und anderen Veranstaltungsorten gastieren in diesem Jahr auch wieder Künstler in eher ungewöhnlichen Orten wie dem Kammermusiksaal oder in Kirchengebäuden. Doch auch das ist Teil des Konzepts der Macher, die sich in diesem Jahr besonders die enger werdende Vernetzung von klassischer Musik und dem Pop-Genre auf die Fahne geschrieben haben.

Die c/o pop findet in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt. "Pop- und Hochkultur öffnen sich gerade in einem neuen Maße füreinander. Das wäre vor wenigen Jahren noch nicht vorstellbar gewesen", erklärte Norbert Oberhaus, Geschäftsführer der c/o pop, vor der Eröffnung des Musikfestivals gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Headliner ist in diesem Jahr Owen Pallett. Der Independent-Musiker ist ausgebildeter Geiger und doch ganz nah an der Pop-Szene, arbeitete er doch mit Rockbands wie Beirut oder Arcade Fire zusammen. Am vergangenen Donnerstagabend hatte er seinen großen Auftritt in der Philharmonie.

Auch in der Vergangenheit hatte sich das Profil der c/o pop zunehmend in Richtung Trends aufspüren geschärft. Auch der Ansatz, Musik in die ganze Stadt zu bringen, scheint sich durchgesetzt zu haben. Inzwischen gilt das Musikfestival als eine der wichtigsten Branchenveranstaltungen in Deutschland und darüber hinaus. Das dabei bespielte Spektrum reicht von elektronischen Klängen wie Trance oder Goa über Rock und Pop bis hin zu sphärischen Klängen und – in diesem Jahr im besonderen Maße – klassischer Musik. Das zeigte sich schon bei der Eröffnung im Tanzbrunnen, wo die US-Soul-Sängerin Janelle Monáe ihre Definition von Hip Hop präsentierte. Ebenfalls ausverkauft war der Gig des dänischen Elektrorockers WhoMadeWho im Gloria-Theater. Immer häufiger setzen die Organisatoren dabei auch auf die etablierten Namen der Musikwirtschaft. Dass Bands wie "Wir sind Helden" auch im Programm des Festivals auftauchen, ist aus Sicht der Organisatoren durchaus gewollt. Schließlich ist es erklärtes Ziel, in diesem Jahr die Marke von 30.000 Besuchern erstmals nach oben zu durchbrechen.

Auch die begleitende Veranstaltungsreihe "Creativity & Business Convention" ist in diesem Jahr weiter gewachsen. Wie Programmleiterin Claudia Jericho bereits vorab ausführte, soll der Vernetzungstrend der verschiedenen Musikgenres sich auch im Programm der Convention widerspiegeln. Frische Ideen und neue Formate kündigten die Organisatoren an. Auf dem als Rahmen konzipierten Fachkongress ging es neben Fragen des Urheberrechts und der zukünftigen Verwertung diese Rechte für die Künstler beschäftigten sich die anwesenden Fachleute auch mit der Zukunft anderer Mediengenres, insbesondere den Printmedien. Im vergangenen Jahr hatten die Verantwortlichen der c/o pop erstmals das Konferenzprogramm auf die gesamte Kreativwirtschaft ausgedehnt. Dieser Prozess habe sich auch in diesem Jahr fortgesetzt.

Weitere Informationen zur c/o pop finden sie auch im Internet unter: www.c-o-pop.com.







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